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Jahresbilanz und Ehrungen bei der Feuerwehr Hassel

Feuerwehr Hassel : Rund 9000 Stunden ehrenamtlicher Einsatz

Beeindruckende Zahlen nannte Löschbezirksführer Tim Blank bei der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Hassel.

Die Freiwillige Feuerwehr Hassel hat im Rahmen ihrer Jahreshauptversammlung Bilanz gezogen. Löschbezirksführer Tim Blank ließ das Jahr 2019 Revue passieren: Mit 72 Einsätzen entsprach die Anzahl der Alarmierungen in etwa dem Durchschnitt der letzten Jahre. In der Statistik verteilen sich die Einsätze auf 14 Klein-, sechs Mittel- und zwei Großbrände, eine Tierrettung, 33 technische Hilfeleistungen, ein sonstiger und 14 blinde Alarme, davon neun durch Brandmeldeanlagen und drei durch ausgelöste Rauchwarnmelder. Gleichwohl hatten in drei Fällen Rauchwarnmelder Schlimmeres verhindert. Im Rahmen dieser Einsätze konnten sieben Menschen aus Notsituationen gerettet werden, für zwei Personen kam allerdings jede Hilfe zu spät. 39 Männer und Frauen stehen derzeit bereit, ihren Mitmenschen zu helfen. Bei zehn aktiven weiblichen Feuerwehrangehörigen beträgt die Frauenquote im Löschbezirk derzeit über 25 Prozent.

Der stellvertretende. Löschbezirksführer Angelo Lo Sardo berichtete über die Ausbildung: Um den stetig wachsenden Ansprüchen gerecht werden zu können, wurde in 42 Ausbildungsdiensten und ungezählten Stunden Schulungen auf Stadtebene sowie an der Landesfeuerwehrschule absolviert. Darüber hinaus wurden mehrere löschbezirks- und organisationsübergreifende Ausbildungsveranstaltungen durchgeführt. Auch vorbeugend war der Löschbezirk tätig: Es wurden Brandschutzaufklärung betrieben sowie Räumungsübungen durchgeführt. In den Hasseler Kindergärten hatte Patric Müller in mehrtägigen Veranstaltungen Brandschutzerziehung angeboten und auch die Krippenkinder besuchten die Feuerwehr. Ebenso wurden verschiedene Brandsicherheitswachdienste bei Veranstaltungen durchgeführt. In Zusammenarbeit aller Löschbezirke wurde in diesem Jahr an der Grundschule ein viertägiges Feuerwehr-Schulprojekt durchgeführt.

Tim Blank hob auch die starke Einbindung der Feuerwehr ins Ortsgeschehen hervor. Neben Veranstaltungen wie dem Tag der offenen Tür sowie der Beteiligung am Dorffest unterstützte die Feuerwehr beim Faschingsumzug, beim Aufstellen des Maibaums, bei der Fronleichnamsprozession, beim Volkstrauertag und beim Martinsumzug.

Auch zahlreiche kleinere und mittlere Investitionen und Ersatzbeschaffungen seitens der Stadt wurden getätigt: So wurde unter anderem die Beladung des Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeugs ergänzt sowie ältere Geräte ersetzt. Es wurde eine leistungsfähige Schmutzwasserpumpe beschafft. In und um das Gerätehaus wurden verschiedene kleinere Schäden instand gesetzt. Das Gerätehaus wurde mit einer Brandwarnanlage ausgestattet, eine Notstromeinspeisung wurde nachgerüstet und die teils defekte Beleuchtung in Halle und Umkleide erneuert und auf LED-Technik umgerüstet.

Insgesamt wurden vom Löschbezirk im Rahmen der Einsätze und Ausbildung sowie Wachdiensten, Sonderdiensten wie der Sicherung von Umzügen, Instandhaltung von Geräten, Fahrzeugen und Unterkunft und der Jugendarbeit rund 9000 Stunden unentgeltlicher Personalleistung erbracht. Nicht eingerechnet sind Veranstaltungen wie Tage der offenen Tür oder Dorffest.

Geehrt wurden Laura März für 15 Jahre, Tim Blank für 25 Jahre, Nicole Hauck-Neu, Angelo Lo Sardo, Christiane Menzner und Jochen Schneider für 30 Jahre sowie Lothar Bartholomes und Albert Zitt für 55 Jahre. Dennis Kastel und Melanie Moses wurden zum Feuerwehrmann bzw. zur Feuerwehrfrau, Martin Meinhard zum Hauptfeuerwehrmann, Daniel Pink zum Oberlöschmeister, Holger Fedrau zum Hauptlöschmeister und Angelo Lo Sardo zum Brandmeister befördert. Michael Stollner wurde für seine bisherige Tätigkeit als Gerätewart Dank ausgesprochen, sein bisheriger Stellvertreter Martin Meinhard wurde zum Gerätewart und Erik Luck zum stellvertretenden Gerätewart ernannt.