Investor plant Neubau am Stadtpark

St. Ingbert. Möglicherweise herrscht bald Klarheit über die Zukunft des Grundstücks, auf dem derzeit noch das alte, seit 2001 ungenutzte Hallenbad steht. Im Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss, der am Mittwochabend zusammentraf, war nämlich mit Dieter Quack der Rechtsanwalt einer Investorengruppe zu Gast, die beabsichtigt, 25 Millionen Euro auf dem Grundstück zu investieren

St. Ingbert. Möglicherweise herrscht bald Klarheit über die Zukunft des Grundstücks, auf dem derzeit noch das alte, seit 2001 ungenutzte Hallenbad steht. Im Bau-, Umwelt- und Verkehrsausschuss, der am Mittwochabend zusammentraf, war nämlich mit Dieter Quack der Rechtsanwalt einer Investorengruppe zu Gast, die beabsichtigt, 25 Millionen Euro auf dem Grundstück zu investieren. Entstehen sollen dort ein Restaurant mit Biergarten und ein Drei-Sterne-Hotel mit einem Bereich für betreutes Wohnen.Es ist das erste Mal, dass derart konkrete Pläne öffentlich diskutiert wurden. Und Diskussionsstoff boten die Pläne reichlich: Denn schon jetzt haben die Ausschuss-Mitglieder Bedenken, dass die Parkplatzsituation zu einem unbeherrschbaren Problem werden könnte. Die Investoren planen zwar zusätzlich zu den bestehenden Stellplätzen eine Tiefgarage, die darf jedoch nicht zu groß geraten. Quack: "Wenn wir nicht aufpassen, haben wir eine Großgarage und die kostet mehr als das doppelte des Kaufpreises." Wie hoch dieser ist, wurde im öffentlichen Teil des Ausschusses nicht genannt. Markus Gestier, Fraktionsvorsitzender der Unabhängigen Christdemokraten, stand mit der Frage, wie die insgesamt 91 Parkplätze im Maximalfall für rund 300 Hotel-, Wohnresidenz-, Biergarten- und Restaurantbesucher reichen sollen, nicht alleine da. Quack hingegen sieht die künftige Parksituation mit anderen Augen: "Ein Gast, der im Hotel übernachtet, im Restaurant etwas isst und im Biergarten etwas trinkt, besetzt ja keine drei Parkplätze." Auf keinen Fall, darin bestand Einigkeit, sollen Gäste oder Mitarbeiter in den Nebenstraßen parken. obe