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Infos zum Betrieb im Kreiskrankenhaus und Geriatrischer Rehaklinik

Vorsorgemaßnahmen wegen Coronavirus : Kreiskrankenhaus stellt klar: Patientenversorgung ist gesichert

(schet) Da die Rezeption des Kreiskrankenhauses St. Ingbert seit dem vergangenen Wochenende zahlreiche Anrufe und Rückfragen von besorgten Bürgerinnen und Bürgern sowie von niedergelassenen Ärzten zum Krankenhausbetrieb erhalten hat, hat sich die Klinik zu folgender Klarstellung veranlasst gesehen.

Der Krankenhausbetrieb, das heißt die ambulante und stationäre Patientenversorgung sowie der Betrieb der Geriatrischen Rehaklinik in St. Ingbert, findet entgegen anderslautender Gerüchte ohne Beeinträchtigungen statt. Nach derzeitigem Stand könnten alle geplanten und notfallmäßig ambulante und stationäre Behandlungen und Operationen ohne Einschränkungen in der Klinik durchgeführt werden.

„Wir weisen allerdings nochmals aufgrund der hohen Belastungssituation für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Folge eines gesteigerten Patientenaufkommens auf die von uns veranlassten Hygiene- und Schutzmaßnahmen in unserer Klinik hin“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Besuchszeiten im Kreiskrankenhaus und der Geriatrischen Rehaklinik wurden täglich auf 12 bis 12:30 Uhr sowie 17 bis 18 Uhr festgelegt.

Weiterhin werden alle Besucher beim Zutritt in das Kreiskrankenhaus gebeten, zu ihrem eigenen Schutz sowie zum Schutz der Patienten einen Mund- und Nasenschutz während ihres Aufenthaltes im Kreiskrankenhaus und der Geriatrischen Rehaklinik zu tragen. Insbesondere zur Unterstützung unserer Rezeptionsmitarbeiter bei der Durchsetzung der Besuchszeiten sowie der Hygiene- und Schutzmaßnahmen ist bereits seit Mittwoch, 4. März, ein Mitarbeiter eines Sicherheitsdienstes im Bereich unserer Rezeption eingesetzt. Plakate im Eingangsbereich unserer Klinik klären über die Schutzmaßnahmen und die geänderten Besuchszeiten auf.

„Um unsere Patienten und Mitarbeiter auch weiterhin vor einer Infektion mit dem neuen Coronavirus zu schützen, haben wir Vertreterbesuche, zum Beispiel durch Pharmareferenten, in unserer Klinik bis auf Weiteres untersagt. Gleiches gilt für die Teilnahme an Kongressen und externen Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen durch unsere Mitarbeiter“, heißt es weiter. „Wir müssen sicherstellen, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unserer Klinik für die Versorgung unserer Patienten zur Verfügung stehen. Daher können wir keine quarantänebedingten Ausfälle riskieren.“ Abschließend bittet die Klinik nochmals um Verständnis für die jetzt veranlassten Hygiene- und Schutzmaßnahmen.