In Klassik und Jazz fühlt sich Wolfgang Mertes wie zu Hause

In Klassik und Jazz fühlt sich Wolfgang Mertes wie zu Hause

Nach der "verletzungsbedingten" Absage der Geigerin Xiangzi Cao konnte der Geiger und Konzertmeister des Saarländischen Staatstheaterorchesters, Wolfgang Mertes, für die Sommerserenade des Freundes- und Förderkreises für Kirchenmusik an der Martin-Luther-Kirche und an der Christuskirche St. Ingbert am Sonntag, 26. Juni, um 16 Uhr, in der St. Ingberter Christuskirche verpflichtet werden. Wolfgang Mertes zählt heute zur Elite des "Crossover".

Auf der Geige wie auf der Trompete, in der Klassik wie im Jazz fühlt er sich zu Hause. Mit fünf Jahren begann er das Violinspiel , gewann den Mendelssohn-Wettbewerb in Berlin, führte in der Folge alle großen Violinkonzerte mit namhaften Orchestern und Dirigenten auf. 1999 wurde er 1. Konzertmeister des Saarländischen Staatsorchesters. Begleitet vom Collegium Instrumentale Saarbrücken brilliert Wolfgang Mertes in einem der berühmtesten Werke der virtuosen Geigenliteratur, den Zigeunerweisen op.20 von Pablo de Sarasate sowie in Antonín Dvoráks zauberhafter Romanze f-moll op.11. Zwei heitere Serenaden runden das Programm ab. Das Collegium Instrumentale Saarbrücken musiziert Wolfgang Amadeus Mozarts Serenata notturna D-Dur KV 239, sie entstand 1776 für Fasching in Salzburg in der originalen Besetzung für Solistenquartett und Streichorchester mit Pauke, und ein schon meisterliches Frühwerk des erst siebzehnjährigen Ermanno Wolf-Ferrari, seine Streicherserenade Es-Dur, uraufgeführt 1895 in München. Leitung: Helmut Haag.

Der Eintritt kostet zehn (ermäßigt acht) Euro.