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In der Kinowerkstatt erinert Film an John Lennon

Programm der Kinowerkstatt : Dokumentarfilm erinnert an John Lennon

Neben „Imagine“ zeigt die Kinowerkstatt an diesem Wochenende Streifen mit Audrey Hepburn und Michael Gwisdek.

) Vor 40 Jahren wurde John Lennon ermordet, in diesem Jahr am 9. Oktober wäre er 80 Jahre alt geworden. Mit seinem Album „Imagine“ schrieb John Lennon Musikgeschichte. Der gleichnamige Dokumentarfilm von 1972 begleitet das Künstlerpaar John Lennon und Yoko Ono bei der musikalischen und visuellen Umsetzung der Songs. Die Kinowerkstatt St. Ingbert zeigt den 2018 aufwendig restaurierten Film am Freitag, 18. Oktober, um 18 Uhr.

Die filmische Collage, die eigens von dem Künstlerpaar produziert wurde, liefert für jeden Song eine individuelle visuelle Umsetzung. Mit zahlreichen Gaststars, darunter George Harrison, Fred Astaire, Andy Warhol, Dick Cavett und Jack Palance, präsentiert der Film eine Welt der Imagination, die so reich und bewegend ist wie die Musik, die sie begleitet. „Die Personen, die an „Imagine“ mitgearbeitet haben, waren Leute des Friedens. Es war sehr aufschlussreich und aufregend, auf dem ganzen Weg zu ihnen zu gehören. Denken Sie daran, dass jeder von uns die Macht hat, die Welt zu verändern“, äußert sich Yoko Ono über das Album. 2018 wurde der Dokumentarfilm aufwendig restauriert. Die Tonbearbeitung übernahm der dreifach mit dem Grammy Award ausgezeichnete Toningenieur Paul Hicks.

Im Anschluss um 20 Uhr läuft „Imagine - Lennon“, Dokumentarfilm aus dem Jahr 1988 von Andrew Solt mit John Lennon, Yoko Ono und Paul McCartney – ein einfühlsames Porträt John Lennons, das hauptsächlich auf Interviews mit ihm und Yoko Ono sowie Archivaufnahmen basiert. Daneben kamen auch seine beiden Söhne und einige andere Leute aus seinem näheren Umfeld zu Wort. Es ist die Biographie und das spannende Porträt über einen der kreativsten Köpfe des 20. Jahrhunderts, entstanden aus über 200 Stunden Filmmaterial aus dem privaten Archiv John Lennons: Bilder, die die Öffentlichkeit nie gesehen hat, zeigen das Phänomen John Lennon wie er wirklich war: seine Kindheit, die Anfänge seiner Musik, die Beatles. John als Vater und als verliebter und liebender Ehemann von Yoko Ono – und seinen Tod. Zu hören sind 36 Songs von den Beatles und John Lennon.

Am Samstag, 17. Oktober, um 20 Uhr wird in der Kinowerkstatt die Reihe Filmmusicals von Gershwin und Co fortgesetzt: Es steht „Funny Face“ von Stanley Donen aus dem Jahr 1957 auf dem Programm. Hauptdarsteller: Fred Astaire, Audrey Hepburn und Kay Thompson. Kurator der Filmreihe ist Professor Klaus Huckert, selbst aktiver Jazzmusiker und Vorstandsmitglied der Kinowerkstatt.

Audrey Hepburn und Fred Astaire in dem Musicalfilm „Fanny Faces (Ein süßer Fratz)“, den die Kinowerkstatt zeigt. Foto: Disney

Bereits 15 Minuten vor dem Film werden Filmausschnitte aus dem Konzert mit „Hot House“ vom 26./27. September in der Kinowerkstatt gezeigt: „Embraceable you“, „S‘Wonderful“ und „A Foggy Day“. Pünktlich um 20.15 Uhr beginnt das Filmmmusical „Funny Face“, gedreht an den Originalschauplätzen in Paris. Paris steht hier für Lebenslust, Sinnlichkeit und Romantik. Musik und Liedtexte: George und Ira Gershwin.

Auf vielfachen Wunsch zeigt die Kinowerkstatt am Sonntag, 18. Oktober, um 18 und 20 Uhr, „Der Tangospieler“ (Deutschland, Schweiz 1991) von Roland Gräf mit Michael Gwisdeck, Corinna Harfouch, Hermann Beyer, Peter Prager und Peter Sodann. Gedreht 1990, spielt der Film Ende der 60er Jahre in der DDR. In den Hauptrollen brillieren Michael Gwisdek, Corinna Harfouch und Hermann Beyer. Der Film gewann 1991 das Filmband in Silber des damaligen Bundesfilmpreises und Michael Gwisdek in demselben Jahr das Filmband in Gold.

Bereits in der vergangene Woche lief in der Kinowerkstatt schon einmal der Film „Twin Peaks - Der Film“ von und mit David Lynch (USA 1992) mit Sheryl Lee, Ray Wise, Kyle MacLachlan, Moira Kelly, Chris Isaak, Dana Ashbrook, Kiefer Sutherland, David Bowie und Jürgen Prochnow. Am Montag, 19. Oktober, 18 Uhr, wird der Film nochmals gezeigt. Es ist die Vorgeschichte der Kultserie der 1990er Jahre, über Laura Palmer und einen Ort, an dem jeder seine Geheimnisse hat. Hintergründe und Geheimnisse sollen geklärt werden: „Twin Peaks – Der Film: Fire Walk with Me“ wird diesmal mit dem Audiokommentar des Filmwissenschaftlers Prof. Dr. Marcus Stiglegger gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen unter https://kinowerkstatt.de und unter https://jazzimfilm.de