Hugo Cabret trifft Dr. Seltsam

St. Ingbert. Die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, zeigt heute um 19 Uhr, am Samstag, 14. April, um 18 Uhr, sowie am Sonntag, 15. April, um 16 und 20 Uhr "Hugo Cabret" (USA 2011) Regie: Martin Scorsese mit Asa Jude Law, Chloë Grace Moretz, Ben Kingsley, Sacha Baron Cohen, Ray Winstone und Emily Mortimer (Prädikat: besonders wertvoll - FSK: ab 6 - Länge: 126 min

St. Ingbert. Die Kinowerkstatt St. Ingbert, Pfarrgasse 49, zeigt heute um 19 Uhr, am Samstag, 14. April, um 18 Uhr, sowie am Sonntag, 15. April, um 16 und 20 Uhr "Hugo Cabret" (USA 2011) Regie: Martin Scorsese mit Asa Jude Law, Chloë Grace Moretz, Ben Kingsley, Sacha Baron Cohen, Ray Winstone und Emily Mortimer (Prädikat: besonders wertvoll - FSK: ab 6 - Länge: 126 min.) Ein Abenteuer durch die Filmgeschichte ist "Hugo Cabret" von Martin Scorsese: 1931, unter den Dächern von Paris: Der 12-jährige Waisenjunge Hugo (Asa Butterfield) lebt alleine in den Gemäuern eines gigantischen Pariser Bahnhofs. Seit sein Vater (Jude Law), ein talentierter Uhrenmacher, bei einem Brand ums Leben gekommen ist, versteckt sich Hugo auf dem Dachboden hinter einer großen Bahnhofsuhr. Statt zur Schule zu gehen, muss er die Arbeit seines Onkels übernehmen: Täglich macht er einen Kontrollweg durch die großen Hallen, um alle Bahnhofsuhren in Schuss zu halten und aufzuziehen. Dabei muss er sich vor dem strengen Stationsvorsteher (Sacha Baron Cohen) in Acht nehmen, der keine Chance auslässt, seinem Geheimnis auf die Spur zu kommen. Hugos einzige Erinnerungsstücke an seinen Vater sind ein rätselhaftes Notizbuch und ein kaputter Roboter - eine Art Aufziehfigur, die Hugos Vater vor seinem Tod in seiner Uhrmacherwerkstatt zu reparieren versuchte.So lebt Hugo zwischen tickenden Uhren und mysteriösen Notizen, bis er eines Tages die neugierige Isabelle (Chloë Grace Moretz) trifft, die sein Leben auf sensationelle Weise verändern wird: Denn sie besitzt einen Schlüssel, der den Roboter zum Leben erwecken kann. Mit Hilfe von Isabelle und ihrem mysteriösen Onkel, dem legendären Filmpionier Georges Méliès (Ben Kingsley), kommt Hugo einem außergewöhnlichen Geheimnis auf die Spur, das sein und das Leben aller Beteiligten auf magische Weise verändern wird, schreibt filmz.de.

In "Hugo Cabret" geht es darum, Dinge zu reparieren - im wörtlichen wie übertragenen Sinne. Der Automat muss repariert werden, aber der reparierte Automat repariert dann die Menschen. Wie das genau vor sich geht und welche Rolle dabei die Erfindung des Kinos und der große Trick- und Animationsfilmer Georges Méliès spielen, das darf einfach nicht vorher verraten werden.

Die Kinowerkstatt zeigt zudem heute um 21.45 Uhr, am Samstag, 14. April, um 21 Uhr, sowie am Sonntag, 15. April, um 18 Uhr nochmals "Habemus Papam - Ein Papst büxt aus!" (Italien/Frankreich 2011) von Nanni Moretti mit Michel Piccoli, Nanni Moretti, Margherita Buy, Jerzy Stuhr und Renato Scarpa.

Ebenfalls wiederholt wird der Film "Ziemlich beste Freunde" (Frankreich 2011 - Originaltitel: Intouchables) von Olivier Nakache, diesmal in der in der französischen Originalfassung mit deutschen Untertiteln, am Montag, 16. April, um 18 Uhr. Philippe (François Cluzet) führt das perfekte Leben. Er ist reich, adlig, gebildet und hat eine Heerschar von Hausangestellten - aber ohne Hilfe geht nichts! Philippe ist vom Hals an abwärts gelähmt. Eines Tages taucht Driss (Omar Sy), ein junger Mann, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde, in Philippes geordnetem Leben auf. Es ist der Beginn einer verrückten und wunderbaren Freundschaft, die Philippe und Driss für immer verändern wird.

"Dr. Seltsam oder Wie ich lernte die Bombe zu lieben" (USA 1964) von Stanley Kubrick mit Peter Sellers, Sterling Hayden und George C. Scott . läuft am Montag, 16. April, um 20 Uhr auf vielfachen Wunsch der Kollegteilnehmer des Filmkollegs "filmreif" für alle. Besprochen wird "Dr. Seltsam" am Mittwoch, 18. April, um 19.30 Uhr in der Kinowerkstatt von Matthias Ziegler im Rahmen des St. Ingberter Filmkollegs "filmreif". red

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