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Historiker untersucht Maler Weisgerber und Berberich aus dem Saarland

Von Weisgerber bis Berberich : Michael Kühr und die „saarländische Passion“

Der Ormesheimer Kunsthistoriker Michael Kühr hat sich in der neuesten Ausgabe seiner Zeitschrift „Der blaue Igel“ an die Untersuchung der politischen, sozialen und ästhetischen Problemfelder im Saarland zwischen 1919 und 2019 gewagt.

In der Analyse spannt Kühr auf stolzen 185 Seiten den Bogen zwischen dem St. Ingberter Maler Albert Weisgerber und dem in Schnappach geborenen Künstler Fritz Berberich. In seinen „kunst-politischen Reflexionen“ spürt Kühr der „großen saarländischen Passion“ nach, verortet diese im Lebensweg der beiden oben genannten Künstler und bettet sie in die wechselhafte Geschichte des Saarlandes nach dem Ersten Weltkrieg ein. Der „Passion“ kommt dabei nicht bloß die Rolle eines religiösen Sinnbildes zu, sie spiegelt sich auch in der Motivwahl der beiden saarländischen Künstler und ihrer Suche nach einer höheren Wahrheit. Denn: „Die Kunst [ist] mehr als die Wiedergabe des sichtbar Dinglichen, also des Greifbaren und Vernehmbaren“, folgt Kühr dem deutschen Philosophen Martin Heidegger. Die bebilderte Zeitschrift kann beim „studio b.u.k. - Bild und Kunst/Buch und Kunst“ bestellt werden.

„Der blaue Igel“ ist ab sofort für 15 Euro erhältlich. E-Mail an kuehrstudio@msn.com.