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Hirschkäfer überrascht Familie in St. Ingbert

Hirschkäfer in St. Ingbert gesichtet : Seltener Gast überrascht mit Besuch am frühen Morgen

„Heute Morgen haben wir staunend und stolz einen Hirschkäfer in unserem Garten entdeckt“, schreibt Elisabeth Pintarelli am Donnerstagmorgen an unsere Redaktion. Nach der großen Freude über den überaus seltenen Gast musste das Männchen, leicht an dem ausgeprägten „Geweih“ zu erkennen, dann als Fotomodell herhalten.

Die auf dem Bild zu sehende Hand beweist dabei eindrucksvoll die Größe des Insekts. Wie der Nabu auf seiner Internetseite schreibt, werden die Männchen bis zu neun Zentimeter groß, damit zählen sie zu den größten Käfern in Mitteleuropa.

Bei dem „Geweih“, das dem Hirschkäfer seinen Namen gibt, handelt es sich um die rund drei Zentimeter langen Oberkiefern. Diese kommen bei Rivalenkämpfen und beim Festhalten der Weibchen während der Paarung zum Einsatz. Nach dem Schlupf der Käfer beträgt die Lebenserwartung der Männchen nur wenige Wochen, auch die letzten Weibchen versterben im Spätsommer. Die Sichtung im eigenen Garten war demnach ein echter Glücksfall.