Dreharbeiten in Reden: „Highway to Fark“ ist im Kasten

Dreharbeiten in Reden : „Highway to Fark“ ist im Kasten

Es hat länger als ein normaler Arbeitstag gedauert: 100 Fans haben beim Video mitgewirkt und werden in „Highway to Fark“ zu sehen sein.

Für die, die an diesem vorletzten Tag der  SR3-Sommeralm noch einen kleinen Spaziergang in die Wassergärten der ehemaligen Grube Reden unternahmen, gab es so richtig was fürs Auge. Wie einer Miniatur-Ausgabe des Fantasie- und Rollenspiel-Konvents Fark wuselten die fantastischsten Figuren durchs Gelände. Wunderschöne, leicht geschürzte Damen, nur scheinbar friedlich aussehende kleine Mädchen mit Puppen, gut bewaffnete Endzeit-Soldaten - teils mit Hund, eine Meerjungfrau, kunterbunte Cosplay-Figuren und edle Steampunker - es war ein wunderbarer Vorgeschmack auf das, was nach einem Jahr Pause hier vom 25. bis 27. August stattfinden wird. Von wuseln kann allerdings nicht wirklich die Rede sein. Denn alles lief nach einer genau festgelegten Choreografie ab an diesem Tag.

Es war Drehtag für die Fark. Nach Idee und Drehbuch, unter der Regie und Organisation von Tausendsassa Benjamin Kiehn entstand mit 100 Leuten hier das Video zur, mit erwarteten rund 40 000 Besuchern, wohl größten Veranstaltung im Kreis. Die vielen freiwilligen „Schauspieler“ aus allen Sparten, die bei dem Konvent vertreten sind, hatten sich teils auf den Facebook-Aufruf der Veranstalter hin gemeldet.

Neun Stunden ihrer Zeit haben sie dafür investiert - so lange wurde insgesamt gedreht. Hintergrund des Videos bildet der diesjährige Farksong. Für ihn verantwortlich Christian Bungert. „Highway to Fark“ lautet sein Titel. Das ihm zu Grunde liegende Original „Highway to Hell“ stammt bekanntermaßen von ACDC.

Gehen ist schwierig als Meerjungfrau. Aber so was Hübsches trägt man gerne zum Plantschen. Foto: Jörg Jacobi
Ganz schön gruselig: Aber auch die Untoten und ihr Sensenmann hatten ihren Spaß beim Videodreh. Foto: Jörg Jacobi
Hoch hinaus – da hat man einen guten Überblick. Aber was so ein echter Endzeitler ist, der kennt keine Furcht. Foto: Jörg Jacobi
Wo hat mich Herrchen denn da hingebracht? Naja, nett sind die ja alle – und vielleicht werde ich ja berühmt? Foto: Jörg Jacobi
Superhelden unter sich haben sich ein idyllisches Plätzchen gesucht und für den Fotografen posiert. Foto: Jörg Jacobi
Nix für Menschen, die sich vor Maskierten gruseln. Aber ehrlich: Da sind total nette Leute drunter. Foto: Jörg Jacobi
 Neun Stunden lang waren die sumpfigen Wiesen bevölkert von gar allerlei wunderlichen gut gelaunten Figuren. Foto: Jörg Jacobi
Für gute Aufnahmen muss sich so ein Kameramann dann auch schon mal einen Satz nasse Füße holen. Foto: Jörg Jacobi

Die produzierenden Illtal-Studios haben einiges vor sich. Rund 40 Stunden Filmmaterial sind zusammengekommen. Daraus schneiden sie ein etwa vier bis fünf Minuten dauerndes Video zusammen, wie die Pressefrau des ausrichtenden Vereins Fit4Charity, Kathrin Prams, der SZ verriet. Zu sehen sein wird es ab dem 1. August auf Youtube – die genaue Adresse folgt.

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