Heimauftakt in der Regionalliga

St. Ingbert. Nachdem die Badmintonspieler des Kneipp-Vereins St. Ingbert (KVI) im vergangenen Frühjahr souverän die Meisterschaft in der Oberliga errungen hatten, entschieden sich die Verantwortlichen des Vereins dazu, auch in der Regionalliga Mitte auf Kontinuität zu setzen. So gab es in der Sommerpause weder Zu- noch Abgänge zu verzeichnen

St. Ingbert. Nachdem die Badmintonspieler des Kneipp-Vereins St. Ingbert (KVI) im vergangenen Frühjahr souverän die Meisterschaft in der Oberliga errungen hatten, entschieden sich die Verantwortlichen des Vereins dazu, auch in der Regionalliga Mitte auf Kontinuität zu setzen. So gab es in der Sommerpause weder Zu- noch Abgänge zu verzeichnen. Saisonziel war von Beginn an nichts anderes als der Klassenverbleib. Die St. Ingberter müssen unter den insgesamt acht Mannschaften mindestens Rang sechs belegen, um nicht nach zwölf Monaten wieder den Weg zurück in die Oberliga anzutreten.Der Saisonauftakt verlief für die Saarländer alles andere als vielversprechend, was aber teilweise auch an personellen Problemen lag. So unterlag der KVI beim aktuellen Spitzenreiter TuS Wiebelskirchen deutlich mit 0:8 und hatte auch bei der SG Dornheim mit 3:5 sowie bei der BSG Neustadt mit 3:5 jeweils das Nachsehen.

An diesem Wochenende bietet sich allerdings für die St. Ingberter die große Chance, durch zwei Heimsiege die Abstiegszone zu verlassen. An diesem Samstag empfängt das Schlusslicht um 18.30 Uhr in der Elversberger Sporthalle "Am Ring" den Tabellenzweiten OTG 1902 Gera. Am Sonntag um 10 Uhr gastiert dann in der St. Ingberter Wallerfeldhalle der 1. BV Maintal, der derzeit Rang drei belegt. "Das sind natürlich zwei extrem starke Gegner, die beide hervorragend in die neue Saison gestartet sind. Gera ist zwar genau wie wir ein Aufsteiger, hat aber bisher alle drei Partien gewonnen. Dagegen ist Maintal zusammen mit Wiebelskirchen ein Aufstiegsfavorit, so dass deren guter Saisonauftakt mit 4:2 Punkten weniger überraschend ist", sagt KVI-Mannschaftsführer Philipp Euschen.

Die St. Ingberter können in beiden Spielen auf ihre Bestbesetzung zurückgreifen. Der Umzug nach Elversberg ist erforderlich, da am Samstag die Wallerfeldhalle anderweitig besetzt ist. So ließ Euschen die Kontakte zu seinem ehemaligen Verein in Elversberg spielen und besorgte die Ausweichhalle.

"Trotz des bescheidenen Saisonstarts bin ich weiterhin sehr positiv gestimmt, dass wir die Klasse halten werden. Es kommen mit der SG Dornheim, dem BC Remagen, dem BSC Unkel-Linz und uns wohl vier Mannschaften für die beiden Abstiegsplätze in Frage. Das ist ein offener Kampf", meint Euschen und ergänzt: "Man darf ja auch nicht vergessen, dass bei unseren knappen 3:5-Niederlagen in Dornheim und Neustadt unser Junioren-Nationalspieler Marvin Seidel gefehlt hat. Und wir einige Matches ganz knapp verloren haben. Sonst hätte es bereits dort zu den ersten Siegen reichen können."

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