Hassel hält an Lärmschutzwand fest

In der jüngsten Hasseler Ortsratssitzung berichtete Ortsvorsteher Markus Derschang (CDU) über die neuesten Entwicklungen zum Thema Lärmschutz entlang der A6, die sich aus Gesprächen mit dem Landesbetrieb für Straßenbau und der Teilnahme am runden Tisch ergeben haben. Derzeit werde seitens des LfS die Frage geklärt, ob der Eigentümer des einzigen Hauses, das nach den Lärmberechnungen über den Grenzwerten liegt, sich dazu bereit erklärt, den ihm zustehenden passiven Lärmschutz in einen aktiven umzuwidmen.

Im Falle eines passiven Lärmschutzes würden nur am betroffenen Haus Maßnahmen ergriffen, vom aktiven Lärmschutz würde der gesamte Stadtteil profitieren.

Verzichtet der Eigentümer auf passiven Lärmschutz, stünden 25 000 Euro mehr für eine Lärmschutzwand zur Verfügung. Dem auch in Rohrbach diskutierten Tempo-100-Limit steht auch Hassel skeptisch gegenüber, weil die zu erwartende Lärmminderung nur mess-, aber nicht hörbar sei. An einer Lärmschutz-Wand wollen die Hasseler aber auf jeden Fall festhalten. Im Brückenbereich, also praktisch an der Nahtstelle zwischen Rohrbach und Hassel, würde diese aber dann nur aus Plexiglas bestehen, für das weitere Teilstück wird eine verfüllbare Gabionenwand favorisiert. Derschang trat aber auf die Euphoriebremse. "Wir müssen das Thema im Bauausschuss weiter verfolgen", sagte er.

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