Harmonische Natur ins Bild gesetzt

Jägersburg. Der Heimat- und Verkehrsverein Jägersburg zeigt während des Strandfestes am kommenden Wochenende im Saal der Gustavsburg eine Retrospektive des bekannten Homburger Künstlers Heinrich Lau (wir berichteten). In der Kunstausstellung, die an diesem Freitag, 29. Juni, ab 19 Uhr eröffnet wird, werden etwa 40 Bilder des 1998 im Alter von fast 100 Jahren verstorbenen Malers gezeigt

Jägersburg. Der Heimat- und Verkehrsverein Jägersburg zeigt während des Strandfestes am kommenden Wochenende im Saal der Gustavsburg eine Retrospektive des bekannten Homburger Künstlers Heinrich Lau (wir berichteten). In der Kunstausstellung, die an diesem Freitag, 29. Juni, ab 19 Uhr eröffnet wird, werden etwa 40 Bilder des 1998 im Alter von fast 100 Jahren verstorbenen Malers gezeigt.16 Aquarelle, Ölgemälde und Zeichnungen konnte der Verein aus dem Fundus der Stadt auswählen, weitere Bilder, darunter Rötel-, Kohle- und Tuschezeichnungen, wurden von Nachkommen und anderen Verwandten des Künstlers beziehungsweise von privaten Sammlern ausgeliehen, heißt es in einer Pressemitteilung des Veranstalters. Alle Arbeiten zeugen vor allem "von der Ruhe, der Schönheit und der Harmonie in der Natur und zwischen den Menschen, die seine künstlerische Arbeit besonders geprägt haben". Dies wurde wiederholt bei Präsentationen von Bildern Heinrich Laus betont, zuletzt bei einer Vernissage im September 2005 im Homburger Saalbau.

Lau gilt noch immer als der Homburger Stadtmaler, der als Künstler, Schriften- oder Schildermaler Spuren hinterlassen hat. Die Stadt Homburg würdigte den Künstler und sein Werk mit der höchsten Auszeichnung, die sie zu vergeben hat: mit der Bürgermedaille, die sie 1984 an den damals 95-Jährigen verlieh. Anlässlich der Vernissage zur Retrospektive Heinrich Laus wird auch ein von der Stadt Homburg mit Unterstützung der saarländischen Landesregierung erworbenes Bild von Ludwig-Neureuther vorgestellt, der 1774 in Jägersburg geboren wurde und nach dem die Promenade um den Schlossweiher im vergangenen Herbst benannt wurde. Das Bild wird künftig als städtische Dauerleihgabe im Burg- und Schlossmuseum in der Gustavsburg zu sehen sein. red