Gute Tat ist nicht seine allerletzte

Zusammen mit seinem Team fördert Knut Schubert die Lebenshilfe St. Ingbert seit vier Jahrzehnten. Dieser Tage hat er einen 1000 Euro-Scheck, den Erlös aus einem Benefiz-Konzert, an die beiden Vorsitzenden übergeben.

. Seit 40 Jahren engagieren sich Knut Schubert, ehemaliger Vorsitzender des SV St. Ingbert , und sein Team für die Lebenshilfe St. Ingbert . In den ersten 25 Jahren spielten die Fußball-Turniere mit Hobbymannschaften aus dem gesamten Saarland mit einem anschließenden Rahmenprogramm Geld für den guten Zweck ein. Um an den Spielen teilnehmen zu können, bezahlten Spieler und ihre Mannschaften einen Eintritts-Obolus, der den Spendengrundstock legte.

"Es gibt selten Personen, die sich über solch einen langen Zeitraum für eine einzige Sache einsetzen. Ich finde das Engagement von Knut Schubert und seinem Team sehr gut. "Es war aber auch sehr viel Arbeit über die vier Jahrzehnte", resümiert Michael Immig, Geschäftsführer der Lebenshilfe Saarpfalz, anlässlich der jüngsten Spendenübergabe. "Die Spenden sind bei der Lebenshilfe gut angelegt, denn wir haben vielfältig investiert und das Geld wurde immer für aktuelle Projekte eingesetzt." In den vergangenen Jahren wurde die Organisation der Sportveranstaltungen zu aufwendig, als dass man sie in diesem Maßstab fortführen konnte. Geblieben sind die Konzerte. Ende November war es wieder Volksmusiker Marc Pircher aus dem Zillertal und Albert Nerini, ein Sänger aus Luxemburg, der selbst im Rollstuhl sitzt, die die Gäste musikalisch aufs Beste unterhielten.

Insgesamt kamen so wieder etwas mehr als 1000 Euro für die Lebenshilfe zusammen. Nach 40 Jahren, in denen durch diese Veranstaltungen 76 000 Euro an die Lebenshilfe gespendet werden konnten, hörte Knut Schubert nun als "Macher" auf. Die 100 000 Euro-Marke hat er nicht geknackt, aber eine letzte Chance dafür besteht doch noch.

Denn Marc Pircher und seine steirische Harmonika kommen am 25. November 2017 noch einmal nach St. Ingbert . "Dann feiert er sein 25-jähriges Bühnenjubiläum und das will er als Dankeschön an die St. Ingberter hier in St. Ingbert mit seinen Fans feiern", gibt Knut Schubert einen Ausblick aufs garantiert letzte von ihm organisierte Pircher-Konzert für die Lebenshilfe . Über die Jahre sind freundschaftliche Beziehungen zwischen Knut Schubert und den Eltern behinderter Kinder, die bei der Lebenshilfe betreut werden, entstanden. "Es war immer ein Erlebnis, wenn wir was für die Lebenshilfe gemacht haben. Und wenn man die Entwicklung der Kinder über eine so lange Zeit mitverfolgen kann, macht mich das froh", so Schubert. Er wird der Lebenshilfe gewogen bleiben, auch weil eine tiefe Verbundenheit zu Ilse de Giuli, der Ehrenvorsitzenden der Lebenshilfe , besteht.

Mehr von Saarbrücker Zeitung