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Gute Nachricht für St. Ingbert: Festo baut Roboter in Hassel

St. Ingberts OB besucht Stammwerk : Festo produziert bald Roboter in Hassel

Oberbürgermeister Ulli Meyer hat kürzlich zusammen mit dem Beigeordneten Markus Schmitt den Vorstand von Festo besucht. Mit Wilfried Stoll, Vertreter der Eigentümerfamilie, sowie dem Vorstandsvorsitzenden Oliver Jung konnten die St. Ingberter im schwäbischen Stammwerk die Perspektiven des Konzerns und des Standortes Rohrbach erörtern, wie die Stadtverwaltung berichtet.

Ulli Meyer berichtete seinerseits über die positive Entwicklung des Wirtschaftsstandortes St. Ingbert und die erfolgreichen Neuansiedlungen. Zudem gab er einen Ausblick auf die Zukunft der Stadt: Mit dem Cispa Innovation-Campus, SAP, Abat und weiteren IT-Firmen entwickelt sich St. Ingbert zu einem starken IT-Standort und somit zum Herz der IT im Saarland. Für den Festo-Standort St. Ingbert gab es bei dem Besuch gute Neuigkeiten: Der Standort Rohrbach werde stabil weiterentwickelt. Am Standort Hassel soll der „Festo Cobot“ produziert werden. Dieser wurde erst kürzlich auf der Hannover Messe präsentiert. Es handelt sich um den weltweit ersten pneumatisch betriebenen Roboter, der die Menschen in der Produktion bei kräftezehrenden und monotonen Arbeiten unterstützt beziehungsweise die Aufgaben selbstständig übernimmt. Die Mensch-Roboter-Zusammenarbeit sei ein starkes Wachstumsfeld in den kommenden Jahren. Die bestehenden Produktionsgebäude in Hassel würden dafür umgebaut und optimiert. Die Produktion werde sukzessive hochfahren.

OB Ulli Meyer und der Beigeordnete Markus Schmitt freuten sich über die neuen und guten Nachrichten für die Arbeitsplätze in St. Ingbert: „Die Entscheidung von Festo, dass der ,Festo Cobot‘ in St. Ingbert-Hassel produziert wird, unterstreicht das Bekenntnis zu diesem Standort und stärkt diesen. Zudem zeigt es, wie Tradition und Innovation an einem starken Wirtschaftsstandort verknüpft werden können.“