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Gratulationen: Rathaus weist Verantwortung von sich

Gratulationen: Rathaus weist Verantwortung von sich

Das St. Ingberter Rathaus stellt klar: Der Vorschlag für weniger Altersgratulationen stammt nicht aus seinen Reihen. Ortsvorsteher Meyer wirft in die Debatte ein: Für ein Beibehalten der alten Regelung könnte auch der Kreis helfen.

Im Blick auf unsere Berichterstattung über die Beratungen des Ortsrates St. Ingbert-Mitte zur Gratulationspraxis in der Mittelstadt hat die St. Ingberter Stadtverwaltung darauf hingewiesen, dass die Verwaltung zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Aktivitäten unternommen habe, zu einem neuen Gratulationsmodus zu kommen. Es seien die Stadtratsfraktionen von CDU , Familien-Partei und Grünen gewesen, die mit Schreiben und Unterschriften von Pascal Rambaud (CDU ), Roland Körner (Familien-Partei) und Jürgen Berthold (Grüne) vom 12. März unter anderem diese Haushaltsvorschläge gemacht hätten. Unterstützt durch das Bündnis "Wir für St. Ingbert " sei dieser Vorschlag gegen die Auffassung der Verwaltung beschlossen worden.

Auch Ortsvorsteher Ulli Meyer (CDU ) hat noch einmal korrigiert und ergänzt. Der Ortsrat habe die grundsätzliche Anpassung der städtischen Gratulationsregelung an den Saarpfalz-Kreis, die durch den Stadtrat beschlossen worden ist, zustimmend zur Kenntnis genommen. Sie trage den Anforderungen des demographischen Wandels Rechnung. Zugleich gratuliere die Stadt St. Ingbert damit immer noch großzügiger als andere Kommunen im Umkreis. Zudem habe der Ortsrat dem Orts- und Kreistagsmitglied Siegfried Thiel (SPD ) den Auftrag erteilt, sich im Kreistag für eine Änderung der Beschlussfassung auf Kreisebene einzusetzen. Wenn der Saarpfalz-Kreis die durch den Stadtratsbeschluss entfallenden Gratulationstermine finanziell übernehme, unterstütze der Ortsrat auch weiterhin eine Gratulation zu diesem Geburtstag durch die Stadt, so Ulli Meyer.