"Gökhan ist unser Terrier"

Ballweiler. Wenn Fußball-Verbandsligist DJK Ballweiler-Wecklingen an diesem Sonntag um 15 Uhr den Fünften TuS Steinbach empfängt, wird im Angriff Gökhan Cicekci versuchen, seine Bilanz von bislang vier Saisontreffern weiter aufzupolieren

Ballweiler. Wenn Fußball-Verbandsligist DJK Ballweiler-Wecklingen an diesem Sonntag um 15 Uhr den Fünften TuS Steinbach empfängt, wird im Angriff Gökhan Cicekci versuchen, seine Bilanz von bislang vier Saisontreffern weiter aufzupolieren. "Gökhan ist unserer Terrier, geht voll in die Zweikämpfe hinein und ist außerdem sehr schnell und torgefährlich", sagt DJK-Trainer Philipp Niederländer über den Sommer-Neuzugang vom Bezirksligisten SV Blickweiler.

Der 22-jährige gelernte Schlosser, der beim Niederwürzbacher Metallbaubetrieb Gebhardt arbeitet, wohnt in Blickweiler und fing bereits in der F-Jugend beim örtlichen Fußballverein mit dem Kicken an. Beim SV Blickweiler durchlief er sämtliche Jugendmannschaften und war auch bei den Aktiven auf Anhieb Stammspieler. Im ersten Aktivenjahr gelang dem bulligen Angreifer mit seinem Heimatverein die Meisterschaft in der Kreisliga und der damit verbundene Aufstieg in die Bezirksliga.

Im Laufe der vergangenen Saison wurden dann die beiden Trainer der DJK Ballweiler-Wecklingen, Niederländer und Jean-Michel Caillas, auf ihn aufmerksam und unterbreiteten ihm ein Angebot. "Das war damals eine ganz schwierige Situation für mich, weil wir mit dem SV Blickweiler mitten im Kampf um den Klassenverbleib standen. Vier Wochen vor Rundenende habe ich dann nach langem Hin und Her der DJK meine Zusage gegeben - auch für den Fall, dass wir abgestiegen wären. Das hat damals in Blickweiler niemand gewusst", meint Cicekci und war heilfroh, dass dann am allerletzten Spieltag doch noch die Klasse gehalten wurde: "Denn mit einem Abstieg hätte ich mich damals nicht gerne von meinem Heimatverein verabschiedet."

Bei der DJK hat sich der Stürmer mittlerweile bestens akklimatisiert und sieht seine Stärken im Ausdauerbereich und im Zweikampfverhalten. "Dagegen muss ich noch im Verwerten der Torchancen zulegen. In der Verbandsliga ist das Spiel viel schneller, athletischer und mehr von Taktik geprägt als in der Bezirksliga. Da musst du deine Chancen konsequent nutzen, um einen Anspruch auf einen Platz in der Startelf stellen zu können. Ich bin noch lange kein Stammspieler und die Konkurrenz bei der DJK ist groß, aber ich will mich durchbeißen", sagt der 22-Jährige, dessen Vorbild Schalkes Jan-Klaas Huntelaar ist: "Der ist total abgebrüht und schießt seine Tore teilweise wie aus dem Nichts heraus."

Ebenfalls am Sonntag um 15 Uhr gastiert der SV Bliesmengen-Bolchen beim SV Furpach. Die Mannschaft von Trainer Mike Schütz musste nach dem guten Saisonstart zuletzt zwei Rückschläge verkraften. So gab es am vergangenen Samstag mit dem 0:2 beim VfB Theley die erste Saisonniederlage, ehe Mengen am Mittwoch auch im Pokal beim Landesligisten ATSV Saarbrücken überraschend mit 1:4 ausschied. Und das trotz der 1:0-Führung von Jens Lück (17.).