Geldspritze für das Kinderhaus

Jedes Jahr kurz vor Weihnachten unterstützt die C&A-Foundation deutschlandweit soziale und karitative Einrichtungen. Ein Spendenscheck in Höhe von 2000 Euro hat jetzt unter anderem das Kinderhaus der Caritas erhalten.

. Es ist eine schöne Tradition, dass die C&A-Foundation jedes Jahr pünktlich kurz vor Weihnachten deutschlandweit soziale und karitative Einrichtungen unterstützt, die sich in ihrer Arbeit hauptsächlich Kindern widmen. Noch besser ist, dass sich die Leiter der jeweiligen Filialen den Begünstigten selbst aussuchen können. Und so stieß die C&A-Filialleiterin von St. Ingbert, Sarah Schwarz, bei ihrer Recherche im Internet auf das Kinderhaus, dessen Träger die Caritas ist.

"Durch die eingestellten Fotos konnte ich mir schon ein Bild machen", so Schwarz, "und ich fand gut, dass dort ein Nachmittagsprogramm für jeden geboten wird." Es habe sie angesprochen, dass es eine Einrichtung in St. Ingbert gebe, die ein Anlaufpunkt für Jugendliche ist. Täglich sehe sie, dass Kinder und Jugendliche zum Teil stundenlang im Geschäft unterwegs seien oder in der Stadt herumlungern. Daher findet sie das Kinderhaus so wichtig, wo sich die Schüler sinnvoll beschäftigen könnten.

Dort sah sie zusammen mit ihren Kolleginnen die 2000 Euro Spendengeld gut investiert. "Was braucht man denn im Kinderhaus?", lautete ihre Frage an Nina Weinmann und Angela Huwig vom Kinderhaus, um in Erfahrung zu bringen, was von dem Geld gekauft wird. "Gute Nerven", antwortete Huwig spontan, die die Finanzspritze für etwas Besonderes ausgeben will. Bei den jungen Besuchern des Kinderhauses seien besonders die Ausflüge beliebt, die sie mal auf andere Gedanken bringen. Eine schöne Idee, wie die Filialleiterin fand, die prompt ihre Hilfe bei der Betreuung einer solchen Fahrt anbot. Andreas Heinz, Einrichtungsleiter des Caritas-Zentrums Saarpfalz, freute sich ebenfalls über das vorgezogene Weihnachtsgeschenk, das "in Wurfweite" des Geschäfts bleibe.

OB Hans Wagner würdigte in diesem Zusammenhang die im Kinderhaus geleistete Arbeit: "Man merkt, da ist Herz dabei. Das ist fast wie eine Familie, wenn man sieht, wie die Kinder zu euch kommen." Kinderhaus statt Fernsehen sei eine echte Alternative, so Wagner, so dass die Spende aus diesem Grund dort gut angelegt sieht.

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