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Futsal-Regionalmeisterschaft Südwest in St. Ingbert

Futsal mit Juniorinnen : DJK St. Ingbert will Heimvorteil nutzen

In der Ingobertushalle finden an diesem Sonntag die Futsal-Regionalmeisterschaften Südwest der C- und B-Juniorinnen statt.

(sho) Die Hallensaison ist fast beendet, hält aber am Sonntag einen Leckerbissen parat. Dann finden in der St. Ingberter Ingobertushalle die Futsal-Regionalmeisterschaften Südwest 2020 in den Altersklassen der C- und B-Juniorinnen statt. Bei den C-Jugendlichen ist keine Mannschaft aus dem Ostsaarkreis am Start. Dort bekommen es die saarländischen Vertreter SV Bardenbach und 1. FC Saarbrücken mit dem SC Bad Neuenahr, der MSG Untere Salm Dörbach (beide Rheinland), dem SV Kottweiler-Schwanden sowie dem FC Speyer (beide Südwest) zu tun. Dieses Turnier geht von 10 bis 14 Uhr.

Dagegen gibt es bei den B-Juniorinnen mit der DJK St. Ingbert ein Team mit Heimvorteil. In der Qualifikationsrunde setzten sich die St. Ingberterinnen im alles entscheidenden Spiel mit 4:0 gegen den TuS Jägersfreude durch. Auch der SV Bardenbach kam dank eines 2:1-Erfolges gegen den 1. FC Saarbrücken I weiter. Die DJK St. Ingbert und der SV Bardenbach spielten dann beim Sparkassen-Jugend-Cup in Saarlouis den Saarlandmeister-Titel aus. Diese Partie wurde in zwei zeitlich versetzten Halbzeiten ausgetragen. Zur Pause stand es 1:1, ehe sich die Bardenbacherinnen am Ende mit 3:1 behaupten konnten. Die beiden saarländischen Vertreter bestreiten am Sonntag um 14.30 Uhr auch das Eröffnungsspiel. Das Turnier ist gegen 18.30 Uhr beendet.

Die Abschlusstabelle wird in Begegnungen im Modus „Jeder gegen jeden“ ermittelt. Aus dem Südwest-Bereich reisen der FC Speyer und der 1. FFC Niederkirchen an – hinzukommen die beiden Rheinland-Vertreter TuS Issel und SV Gehlert. „Wir freuen uns auf dieses Turnier direkt vor unserer Haustür. Der SV Oberwürzbach ist Ausrichter. Von den Chancen her traue ich unserer Mannschaft durchaus ein Platz unter den besten Drei zu“, sagt die St. Ingberter Abteilungsleiterin Brigitte Maul. In Saarlouis sei gegen Bardenbach auch durchaus ein Sieg möglich gewesen. Und auch in den Duellen gegen die anderen Mannschaften aus dem Südwest- und Rheinland-Bereich hätte man durchaus Siegchancen. Maul geht davon aus, dass letztlich die Tagesform die Vergabe der einzelnen Platzierungen entscheiden wird. Die St. Ingberter Spielerinnen können auf ein eingespieltes Team zurückgreifen. Einzelne Akteurinnen haben bereits bei den Aktiven mitgewirkt – unter anderem zuletzt beim Volksbanken-Masters in der Multifunktionshalle an der Saarbrücker Sportschule.

Dort war die St. Ingberter Mannschaft mit einer Mischung aus ganz jungen und etwas routinierteren Spielerinnen bei der Premieren-Teilnahme überraschend Dritter geworden. Und das erste DJK-Tor der Masters-Vereinsgeschichte erzielte mit Alina Ott ausgerechnet eines dieser vielen Nachwuchstalente. „Natürlich freuen wir uns sehr über die große Weiterentwicklung der jungen Mädels. Andererseits rücken sie dadurch auch in den Fokus größerer Vereine. Für uns wäre es extrem wichtig, sämtliche Spielerinnen über das Saisonende hinaus halten zu können“, betont Maul.

Derzeit gibt es in der Feldrunde neben den Aktiven auch noch eine gemischte B- und C-Juniorinnenmannschaft sowie die D-Mädchen. Die B-Juniorinnen führen vor dem einzig verbliebenen Titelkonkurrenten TuS Jägersfreude das Klassement der Verbandsliga an. Bereits in der letzten Saison hatte man durch einen 1:0-Sieg im Entscheidungsspiel gegen die punktgleiche DJK Saarwellingen in dieser Klasse den Titel geholt. Mangels Masse wurde dann aber auf den Regionalliga-Aufstieg verzichtet.

„Auch dieses Mal wird alles von der vorhandenen Qualität und Quantität abhängen. Es wäre klasse, im Hinblick auf die nächste Runde noch vier externe Neuzugänge dazuzubekommen. Dann könnten wir vielleicht im Falle des Aufstiegs in die Regionalliga hochgehen“, meint Maul. Doch das ist alles zunächst noch Zukunftsmusik.

Aber erst einmal will das Team von Trainer Egon Schiwek am kommenden Sonntag in der Halle ein weiteres Male überzeugen. „Der Sieger der Regionalmeisterschaft darf zur deutschen Meisterschaft fahren. Sollten wir das wirklich schaffen, wäre das natürlich für den gesamten Verein ein weiterer riesiger Erfolg. Wir werden genau wie beim Masters in Saarbrücken einen großen und stimmgewaltigen Fanblock aktivieren“, verspricht die Abteilungsleiterin. Den DJK-Mädels ist also die Unterstützung von den Rängen aus gewiss.