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Fußballer setzen sich für Kinderschutzbund ein

Fußballer setzen sich für Kinderschutzbund ein

Die Vorsitzende des Kinderschutzbundes, Ute Strullmeier, freute sich über den Erlös, den die Fußballer bei der AH-Stadtmeisterschaft erspielt hatten. Das Geld soll Projekten wie „Große helfen Kleinen“ zugute kommen.

Der TuS Rentrisch hat dem Deutschen Kinderschutzbund St. Ingbert aus dem Erlös der Fußball-AH-Stadtmeisterschaften 500 Euro zukommen lassen. "Eigentlich waren es 400 Euro , aber ein dem Verein nahestehender Rechtsanwalt legte noch einmal 100 Euro drauf, weil er von dieser Sache überzeugt ist", sagte AH-Organisationsleiter Kurt Schubert. Die vier Halbfinalisten - Sport für Jedermann/Polizei-Sportverein St. Ingbert , SV Rohrbach, FC Viktoria St. Ingbert und SV Oberwürzbach - hatten auf ihre Prämien verzichtet. Außerdem verlangten die eingesetzten Schiedsrichter keine Fahrtkosten . "Wir sind sehr froh, dass das Geld in der Stadt bleibt und wir vielen bedürftigen Kindern damit helfen können", erklärte AH-Abteilungsleiter Horst Steffen. Schade sei es allerdings gewesen, dass die Ingobertus-Halle trotz des caritativen Zwecks der Veranstaltung nicht kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Dieses "entgangene Geld " hätte man gerne noch auf den Spendenbetrag "draufgesattelt".

Die Vorsitzende des Kinderschutzbundes, Ute Strullmeier, lobte das "große Engagement" der Fußballer. "Für uns ist dieser Betrag alles andere als ein Tropfen auf den heißen Stein - für uns ist dies vielmehr ein großer Wasserfall, mit dem wir wieder etliche Kinder glücklich machen können", meinte die Vorsitzende. Das Geld soll wieder in verschiedene Projekte wie "Große helfen Kleinen" oder auch das Kinderkultur-Abo hineinfließen. Es sei wichtig, dass Kinder einkommensschwacher Eltern nicht ausgegrenzt werden.