Für Fußball, Volleyball und Basketball

Für Fußball, Volleyball und Basketball

Die sportbegeisterten Oberwürzbacher dürfen sich freuen: Der Ortsrat hat sich auf konkrete Pläne für das geplante Multifunktionsfeld geeinigt. Es wird einen Kunststoffbelag, Banden und Beleuchtung bekommen und geeignet für Fußball-, Volleyball- und Basketballspiele sein.

Das Multifunktionsfeld in der "Dorfmitte am Bach", das sich gerade die jungen Oberwürzbacher wünschen, wurde auf den Weg gebracht. Eine eigens dafür eingerichtete Arbeitsgruppe des Ortsrates verständigte sich in seiner Sitzung über einen Ausführungsvorschlag, der auch in Absprache mit den Jugendlichen erarbeitet wurde. Demnach wird das Feld 16 mal 26 Meter messen und einen Kunststoffbelag bekommen. Selbst die Farbe dafür steht mit der "Leipziger Mischung", ein Mix aus grün, beige und schwarz, schon fest. Als Umrandung bekommt das Feld eine ein Meter hohe, schallgedämmte Bande, die aus Siebdruckplatten mit einem Kunststoffbelag, ähnlich wie der Boden, besteht. Diese wird in einer neutralen Farbe, wie Anthrazit, gehalten sein. An den Stirnseiten werden bis in eine Höhe von vier Metern Netze angebracht, an den Längsseiten ist eine Zugangsöffnung mit Außenbarriere. Das Multifunktionsfeld soll für die Sportarten Fußball , Basketball und Volleyball geeignet sein, weshalb es mit zwei Basketballkorb-Tor-Kombinationen und einem Volleyballnetz ausgestattet wird.

Nachdem das Konzept stehe, gehe man nun in die zweite Phase der Planung, wie Ortsvorsteherin Lydia Schaar sagte. Es wurden Angebote des Büros Seegmüller eingeholt, das auch für den Bau des Naturrasenplatzes mitverantwortlich war. Was man nicht wolle, sei "ein Klotz, der ins Dorfbild reingepflanzt wird, oder ein Kasten mit einem Zaun drumrum", wie Schaar betonte.

Ob das Feld eine Beleuchtung bekommt, wolle man von den Gesamtkosten abhängig machen. Der Anschluss an die Straßenbeleuchtung sei nicht sinnvoll, weil das Licht dann die ganze Nacht brenne. Da die errechneten Kosten mit 15 000 Euro recht hoch seien, wurde der Vorschlag unterbreitet, einstweilen Lehrrohre zu verlegen, um in Zukunft für eine mögliche Nachrüstung gewappnet zu sein. Was die zu erwartende Geräuschkulisse angehe, müsse man sich mit den Nachbarn verständigen. "Wir müssen den Anwohnern Rechnung tragen, damit diese nicht unter einer Lärmbelästigung leiden", so Patrick Schmitt (CDU ), "schließlich wollen wir ja, dass es auch angenommen wird." Deshalb lehne er auch Flutlicht ab. Ob ein schalltechnisches Gutachten erforderlich ist, soll erst im Rahmen des bauaufsichtlichen Genehmigungsverfahrens bei entsprechender Forderung durch das Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz geklärt werden.

Dunja Sauer (SPD ) schlug eine zweistufige Herangehensweise vor. Sie plädierte dafür, nach der Errichtung erst zu testen, wie das Multifunktionsfeld angenommen wird, bevor viel Geld für weitere zusätzliche Investitionen in die Hand genommen werde. Der im Rahmen der Ortsratssitzung gefasste Beschluss, in dem die Art der Ausführung festgelegt wurde, ist nun unter anderem die Grundlage für die Entwurfsplanung, die Haushaltsunterlage Bau, mit der Haushaltsmittel für öffentliche Baumaßnahmen beantragt werden können, und die Beantragung von Fördermitteln.