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St. Ingbert: Für den Schutz von Klima und Natur

St. Ingbert : Für den Schutz von Klima und Natur

Dass wichtige Ziele wie Klimaschutz und Naturschutz auch zusammen möglich sind, zeigte eine Veranstaltung in St. Ingbert.

Das Klima und die Natur gleichzeitig schützen, geht das? Und wie kann man als Bauherr dazu beitragen? Diese und weitere Themen wurden zur Veranstaltung „Klimaschutz und Naturschutz im Einklang – Biodiversität in Dorf und Stadt“ einem breiten Publikum vorgestellt. Vorher standen die Veranstalter und weitere Experten der Presse Rede und Antwort.

OB Hans Wagner war erfreut, dass man mit dem Veranstaltungsort in St. Ingbert hier noch mal einen Impuls setze und so die bereits bestehenden Initiativen in St. Ingbert würdigte. „Wir haben als Stadt in den letzten Jahren im Bereich LED-Beleuchtung und auch in der Elektromobilität schon einiges in Richtung Klimaschutz bewegt und beschäftigen uns aber auch mit dem Thema Naturschutz und biologische Vielfalt beispielsweise im Rahmen des „Jahres der Bienen.“, sagte er. Der Geschäftsführer des Biosphärenzweckverbandes, Gerhard Mörsch, berichtete über das Gesamtprojekt „Energiekonzepte“ der Technischen Universität Berlin, in dem das Biosphärenreservat Bliesgau als eines von vier Projektgebieten teilnimmt. „Über Förderprojekte wie dieses, aber auch den Masterplan 100 Prozent Klimaschutz und Zenapa konnten schon einige Maßnahmen im Bliesgau umgesetzt werden.“, erklärte Klimaschutzmanager Hans-Henning Krämer.

Ziel der Veranstaltung war es, praktische Erfahrungen in den Bereichen Gebäudesanierung, Wärmedämmung, LED-Beleuchtung, aber auch Schutz von Gebäudebrütern und allgemein der biologischen Vielfalt im Siedlungsbereich zu sammeln und auszutauschen. Verbandsvorsteher und Landrat Theophil Gallo erläuterte dazu: „Es ist wichtig, die verschiedenen Experten in einen Austausch zu bringen und die Informationen möglichst weit zu streuen, dass tatsächlich beides – Klimaschutz und Naturschutz – zusammen möglich ist und Hand in Hand gehen kann“ Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projektes „Energiekonzepte“ statt, das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und dem Bundesamt für Naturschutz (BfN) gefördert wird.