Führung durch das Industriedenkmal

St. Ingbert. Die Initiative Alte Schmelz St. Ingbert lädt am morgigen Samstag, 30. Juni, um 15 Uhr zu einem spannenden Rundgang über das Gelände der "Alten Schmelz" ein. Das Werk besteht seit rund 280 Jahren und ist mit der Mittelstadt St. Ingbert Bestandteil des Biosphärenreservats Bliesgau

St. Ingbert. Die Initiative Alte Schmelz St. Ingbert lädt am morgigen Samstag, 30. Juni, um 15 Uhr zu einem spannenden Rundgang über das Gelände der "Alten Schmelz" ein. Das Werk besteht seit rund 280 Jahren und ist mit der Mittelstadt St. Ingbert Bestandteil des Biosphärenreservats Bliesgau. Kernstück des Ensembles ist die fast komplett erhaltene Werkssiedlung, die man zu den ältesten ihrer Art in Deutschland zählen kann. Sie vermittelt eine anschauliche Vorstellung vom Leben der Arbeiter, Angestellten und Direktoren des Eisenwerks im 19. und 20. Jahrhundert.Aber auch die eigentlichen Produktionsgebäude sagen einiges aus über die technische Entwicklung der Eisenverarbeitung von den Anfängen bis zum Industriezeitalter. Es führt der Historiker Hans-Werner Krick, der selbst seit Jahren auf der Alten Schmelz wohnt und viel über das Werk zu berichten weiß. Treffpunkt der Teilnehmer ist auf der Alten Schmelz in St. Ingbert am Konsumgebäude. Der Rundgang dauert etwa zwei Stunden. Kostenbeitrag: 4,50 Euro. red

Um Anmeldung wird gebeten unter der Telefonnummer (0 68 94) 3 46 89.

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