Frauengebetskette wird als ökumenischer Gottesdienst gefeiert

Frauengebetskette wird als ökumenischer Gottesdienst gefeiert

Unter dem Thema "… denn sie werden Erbarmen finden" stehen in diesem Jahr im Monat der Weltmission die Menschen auf den Philippinen im Mittelpunkt. Zur Frauengebetskette, die als ökumenischer Gottesdienst am heutigen Montag um 18 in der Engelbertskirche gefeiert wird, laden Frauen aus den St. Ingberter katholischen und evangelischen Gemeinden ein.

Unter dem Titel "Gerechtigkeit lieben - Barmherzigkeit leben - Frieden stiften" werden Christinnen von den Philippinen in den Mittelpunkt gestellt, die in ihrem Einsatz für Menschenwürde und Frauenrechte beispielhaft sind. Mitten in gewalttätigen Interessenkonflikten um Bodenschätze und Landrechte auf Mindanao stehen Lory Obal und Schwester Stella Matutina OSB, an der Seite der indigenen Bevölkerungsgruppen, die von ihrem Land vertrieben werden.

Stimme gegen das Unrecht

Schwester Mary John Mananzan OSB engagiert sich seit Jahren für Frauen, die Gewalt erlitten haben. Sie fordert mehr Schutz vor Ausbeutung für die vielen im Ausland arbeitenden Hausangestellten. Der Einsatz der Frauen für Barmherzigkeit, Frieden und Gerechtigkeit ist Zeugnis ihres Glaubens. Von uns erwarten sie kein Mitleid, sondern dass wir ebenso wie sie unsere Stimme gegen Unrecht erheben. Die Frauengebetskette ist in Kooperation von missio, der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd) und dem Katholischen Deutschen Frauenbund (KDFB) erarbeitet worden. Die Frauen-Gebets-Kette entsteht, wenn sich Frauen an verschiedenen Tagen und Orten im Oktober zum Gebet versammeln.