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Förderprogramm für Wlan in St. Ingbert

WLan für die Innenstadt : „WiFi4EU“ fördert offenes Netz in St. Ingbert

Die europaweiten Angebote im Telekommunikationsbereich sollen zunehmen. Dies ist eines der Ziele der EU-Kommission. Besseren und vor allem kostenlosen Zugang zum Internet gehört bei diesem Thema dazu.

Insbesondere in ländlichen Gebieten ist die mobile Netzabdeckung in den europäischen Ländern nicht optimal. Daher sollen vermehrt frei zugängliche WLAN-Hotspots an wichtigen Punkten des öffentlichen Lebens installiert werden. Im Umkreis von Bibliotheken, Museen, Gemeinschaftshäuser oder Einkaufsstraßen zum Beispiel.

Um das umzusetzen, werden von der EU-Kommission Fördersummen vergeben. Die „WLAN Sommertour“, die durch eine der Kommission untergeordnete Exekutivagentur organisiert wird, bietet hierzu die Möglichkeit. Zu INEAs (Innovation and Networks Executive Agency) Aufgabenbereichen gehört nicht nur die Telekommunikation, sondern auch die Themen Transport und Energie. Dies sind Infrastrukturprojekte, die europaweit Verbesserungen bringen und Europäer miteinander vernetzen sollen.

120 Millionen Euro wurden für dieses „WiFi4EU“-Projekt vorgesehen. Damit sollen im Zeitraum zwischen 2018 und 2020 europaweit 6000 bis 8000 Kommunen mit Fördergeldern zur Einrichtung freier WLAN-Verbindungen ausgestattet werden. Die erste Bewerbungsrunde auf die Ausschreibung der EU-Kommission fand enorm hohen Zuspruch. Binnen kürzester Zeit gab es wesentlich mehr Anmeldungen als freie Plätze. Die Stadt St. Ingbert hatte Glück und war mit dabei. Am vergangenen Mittwoch überreichte Michaela Gigli, eine selbst aus St. Ingbert stammende Mitarbeiterin der Exekutivagentur, Oberbürgermeister Hans Wagner den symbolischen WiFi4EU Gutschein über 15 000 Euro.

Nun bleiben anderthalb Jahre Zeit, um den Hotspot zu installieren. In der St. Ingberter Innenstadt gibt es bereits das „IGB-lan“. Der Gutschein soll, so der Abteilungsleiter der Informations- und Kommunikationstechnik, Rüdiger Krill, in den Ortsteilen zum Einsatz kommen. Hier steht die gemeinsame Absprache mit den Stadt- und Ortsräten noch an. Konkrete Pläne wurden noch nicht gefasst.