Feuerwehr St. Ingbert Feuerwehr bewahrt Kaninchen vor tödlichem Absturz aus Dachrinne

St Ingbert · Nervenaufreibende Alarmmeldung für die Freiwillige Feuerwehr in St. Ingbert: Am Freitagnachmittag meldete ein Kind über Notruf, dass sich ein Kaninchen in einer gefährlichen Notlage in einer Dachrinne befinde.

 Feuerwehrleute nähern sich mit der Drehleiter dem Kaninchen.

Feuerwehrleute nähern sich mit der Drehleiter dem Kaninchen.

Foto: Alex Weber

Umgehend rückten Einsatzkräfte zum gemeldeten Notfallort in die St. Ingberter Innenstadt aus. Die zuerst eintreffenden Wehrleute stellten tatsächlich ein Kaninchen in einer Dachrinne in etwa zehn Metern Höhe fest. Das Häschen war zuvor aus dem Fenster einer Dachgeschosswohnung gehüpft.

Das Tier befand sich in einer lebensbedrohlichen Lage, da ein Absturz drohte. Umgehend verschafften sich Feuerwehrmänner Zugang zur Dachgeschosswohnung. Parallel fuhr ein Feuerwehrtrupp mit dem Korb der Drehleiter in Richtung Kaninchen. Ganz einfach stellte sich die Tierrettung nicht dar. Da sich das Kaninchen der Lebensgefahr nicht bewusst war, hoppelte es in der Dachrinne hin und her. Durch einen gezielten Karnickelfanggriff packte ein Feuerwehrmann das Tier und rettete es so vor dem drohenden Absturz. In einer speziellen Transportbox für Tierrettungen brachten die beiden Feuerwehrmänner das Häschen auf den sicheren Boden.

Sichtlich erleichtert nahm die Mutter der Kinder das Kaninchen wohlauf in ihre Obhut. Während der Rettungsarbeiten mit der Drehleiter mussten die Feuerwehr und die Ortspolizei die Kaiserstraße für den Verkehr sperren.