Feuerwehrfest mit schwerem Atemschutz und leichtem Gerät

Feuerwehrfest mit schwerem Atemschutz und leichtem Gerät

Bei Musik und super Wetter löffelten die Besucher des Feuerwehrfestes des Löschbezirks-Mitte St. Ingbert die traditionelle Erbsensuppe zum Muttertag.

St. Ingbert. Bei Musik und super Wetter löffelten die Besucher des Feuerwehrfestes des Löschbezirks-Mitte St. Ingbert die traditionelle Erbsensuppe zum Muttertag. Dann der Einsatz. Vorerst noch simuliert, denn die Jugendwehr löschte einen nicht real existierenden Fahrzeugbrand, für den die Zuschauer Fantasie brauchten. In der Ausbildung tragen die Jugendlichen maximal 18 Kilo, so dass die Ausrüstung teilweise aus Plastik ist, um dieses Gewicht nicht zu überschreiten. Schwereres Geschütz fuhren die Aktiven auf, die an einem demolierten Altfahrzeug eine Personenrettung demonstrierten. Nachdem die Floriansjünger die Scheibe des Fahrzeugs eingeschlagen hatten, wurde zuerst nach einer Rettungskarte gesucht. Ein Stück Papier in A4, "das unter Umständen Leben retten kann", so Matthias Thom von der Freiwilligen Feuerwehr, der die Aktion für die Zuschauer erklärte. Auf dieser Karte, die man sich auch direkt ausdrucken lassen konnte, sind all jene Teile im Fahrzeug markiert, die verstärkt sind oder bei grobem Zugriff explodieren könnten. Nach einem Unfall für die Retter wichtige Informationen, um schnell und gefahrlos Verletzte bergen zu können. Manch ein Besucher war erstaunt darüber, welche "Knackpunkte" sich am eigenen Fahrzeug finden. Kaum war das ausgeweidete Auto entsorgt, ertönte der Ruf zum realen Einsatz. con