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Feuerwehreinsätze auf der A6, in Hassel und an der Kita St. Hildegard

Drei Feuerwehreinsätze in St. Ingbert : Unfall-BMW verlor Kraftstoff auf der Autobahn

Am Sonntag und Montag, 18. und 19. Oktober, musste binnen 24 Stunden die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert zu drei Einsätzen im Stadtgebiet ausrücken. Zunächst wurden die Löschbezirke St. Ingbert-Mitte und Oberwürzbach am Sonntagnachmittag um 16.05 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf der A6 alarmiert.

Kurz vor der Grumbachtalbrücke waren zuvor zwei Fahrzeuge bei einem Auffahrunfall kollidiert. In Fahrtrichtung Saarbrücken kurz vor der Anschlussstelle St. Ingbert-West war der Fahrer eines schwarzen BMW laut Polizei auf einen vorausfahrenden Pkw gleich zwei Mal ungebremst aufgefahren. Danach lenkte er sein nicht mehr fahrbereites Fahrzeug auf den Standstreifen, ließ es dort zurück und flüchtete zu Fuß in ein angrenzendes Waldgebiet. An beiden Pkw entstand erheblicher Sachschaden. Aus einem Fahrzeug traten Betriebsmittel aus. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten den Brandschutz und klemmten die Batterie ab. Die Flüssigkeiten wurden abgestreut und eine Ausbreitung verhindert. Parallel unterstützten Feuerwehrleute die Polizei bei der Unfallaufnahme.

Am Sonntagabend fing in einer Küche, in der Schillerstraße in Hassel eine Pfanne Feuer. Die Flammen griffen auf die Dunstabzugshaube über. Ein Bewohner konnte den Brand löschen. Die Löschbezirke Hassel, St. Ingbert-Mitte und Rohrbach rückten kurz nach 20 Uhr an. Da das Feuer beim Eintreffen bereits gelöscht war, wurde lediglich eine Kontrolle mit einer Wärmebildkamera durchgeführt. Die Feuerwehrleute betreuten eine Bewohnerin, die Rauchgas einatmete, bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Am Montagmorgen gegen 10 Uhr heulten in St. Ingbert die Sirenen. Im Kindergarten St. Hildegard hatte zuvor eine Brandmeldeanlage ausgelöst. Umgehend rückten die Löschbezirke St. Ingbert-Mitte, Oberwürzbach und Rentrisch zu der Kita aus. Schnell konnte Entwarnung gegeben werden. Die Brandmeldeanlage löste durch eine Staubaufwirbelung aus. Der Staub entstand bei der Befüllung eines Pellet-Lagers. Alle Einsatzkräfte konnten wieder einrücken.