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Drei Einsätze
Die Feuerwehr hatte alle Hände voll zu tun

 (Symbolbild)
(Symbolbild) FOTO: dpa / Carsten Rehder
St. Ingbert. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sind am Montag zu drei Einsätzen ausgerückt. Das Schwimmbad „Blau“ meldete Reizgasgeruch, ein Kamin musste gelöscht und eine Wohnungstür aufgebrochen werden. Von Dominik Dix

Am Montagmittag gegen 14.11 Uhr rückten die Einsatzkräfte der Feuerwehr St. Ingbert-Mitte zum ersten ihrer drei Einsätze aus. Grund war ein reizender Geruch, den ein Techniker bei Wartungsarbeiten im Hallenbad „Blau“ festgestellt hatte. Zwei Feuerwehrleute, ausgerüstet mit Atemschutz und speziellen Messgeräten, rückten in den betroffenen Bereich vor, konnten jedoch keinen Gasaustritt feststellen. Nach einer halben Stunde war der erste Einsatz beendet. Das Schwimmbad musste nicht geräumt werden.


Am frühen Abend, gegen 18.53 Uhr erfolgte der zweite Alarm. In Kirkel-Limbach hatte ein Kamin Feuer gefangen. Das Team aus St. Ingbert unterstützte die Einsatzkräfte aus Limbach bei den anfallenden Kaminkehrarbeiten. Dieser Einsatz dauerte etwa eine Stunde.

Doch damit war die Schicht für die Brandbekämpfer noch nicht zu Ende. Noch auf der Rückfahrt erreichte sie die dritte und letzte Dienstmeldung des Tages. Polizei und Rettungsdienst benötigten in Hassel Unterstützung bei einer Notfalltüröffnung. Grund war hier ein medizinischer Notfall. „Nur die Feuerwehr verfügt über entsprechendes Werkzeug“, sagt Feuerwehrsprecher Florian Jung. „Die Polizei verständigt immer uns in so einem Fall.“ Gemeinsam brachen die Rettungskräfte den Eingang auf und verschafften sich so Zugang zur Wohnung.