Feuerwehr St. Ingbert ist sauer wegen Fehlalarm

Feuerwehr : Feuerwehr ist sauer wegen Fehlalarm

Ziemlich sauer hat die St. Ingberter Feuerwehr auf den Fehlalarm am Mittwochnachmittag in der Peter-Eich-Straße (wir berichteten) reagiert. Ein Kind hatte über Notruf eine Explosion gemeldet. Eine Person sei  auch im Gebäude eingeschlossen.

Wie üblich bei einer solchen Meldung lösten in St. Ingbert, Oberwürzbach und Rentrisch die Sirenen und Meldeempfänger aus. Es rückten der Löschbezirk St. Ingbert mit rund 30 Einsatzkräften und vier Feuerwehrfahrzeugen, der Löschbezirk Oberwürzbach mit zwei Fahrzeugen und 18 Feuerwehrleuten sowie der Löschbezirk Rentrisch mit zwei Fahrzeugen und 14 Einsatzkräften an. Weiterhin rückte die Fachgruppe Einsatzleitung mit Einheiten des THW St. Ingbert an.

Vor Ort angekommen konnte weder ein Brand noch eine Explosion festgestellt werden. Auch die angetroffenen Bewohner waren unversehrt. Um auszuschließen, dass versehentlich eine falsche Straße übermittelt wurde, kontrollierte die Feuerwehr die umliegenden Straßen im Mühlenwald. Nach etwa einer halben Stunde rückten die etwa 75 Einsatzkräfte wieder ein. Neben der Feuerwehr war der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz. Der Notruf stellte sich als böswillige Alarmierung heraus. Die Polizei ermittelt.

„Ein solcher Alarm ist besonders ärgerlich, denn Feuerwehrleute verließen heute Mittag ihre Arbeitsplätze und ließen wichtige Arbeiten liegen. Auch unter dem Hinblick, dass in diesem Jahr in der Gesamtstadt bereits über 900 Einsätze abgearbeitet werden mussten, stellen solche Alarme eine unnötige Belastung der Einsatzkräfte dar“, so Feuerwehr-Pressesprecher Florian Jung.