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Feuerwehr St. Ingbert hilft nach Explosion von Wohnhaus in Ormesheim

Feuerwehr stark gefordert : Am Samstag folgte ein Einsatz nach dem anderen

Die St. Ingberter Feuerwehr hatte ab Freitagabend alle Hände voll zu tun: Einsatzstellen waren Ormesheim nach den dortigen Wohnhaus-Explosion, eine Personenrettung in St. Ingbert, die angekündigte Großübung auf der Mess in St. Ingbert sowie ein Baumbrand in Rohrbach.

Die Feuerwehr St. Ingbert war von Freitagabend bis Samstagabend fast ohne große Pause im Einsatz. Am Freitagabend gegen 21 Uhr rückten die Drehleiter, ein Tanklöschfahrzeug und Führungsunterstützungspersonal des Löschbezirks St. Ingbert-Mitte zu dem Wohnhausbrand nach Ormesheim in die Adenauerstraße aus. Die zehn Einsatzkräfte übernahmen über die Drehleiter die Brandbekämpfung und unterstützten die Einsatzleitung bei der Führung des Einsatzes. Der Einsatz dauerte bis in die frühen Morgenstunden an.

Gegen 8 Uhr am Samstag musste die Feuerwehr in die Karl-Vopelius-Straße in St. Ingbert ausrücken. Für den Rettungsdienst musste ein Patient aus dem ersten Obergeschoss eines Hauses gerettet werden. Eine Rettung über die Drehleiter war nicht möglich. Die zwölf Feuerwehrleute trugen mit einer Schleifkorbtrage den Patienten nach unten. Dort übernahm der Rettungsdienst die Person.

Um kurz nach 12 Uhr am Samstag rückte die Drehleiter mit drei Einsatzkräften erneut nach Ormesheim aus. Das Personal unterstützte bei den Nachlösch- und Sicherungsarbeiten und den polizeilichen Ermittlungen an der Brandstelle. Der Einsatz endete gegen 18 Uhr.

Zusätzlich zu den Einsätzen führten die freiwilligen Feuerwehrleute am Samstagnachmittag die Fortbildung der Notärzte in der Rettungsarena durch. Von 15 bis 18 Uhr fand eine stadtweite Alarmübung statt (Eigener Bericht folgt). Noch während der Übungsnachbesprechung wurde der Löschbezirk Rohrbach zu einem Baumbrand an den Geistkircher Hof gerufen.