Feuerwehr : 2562 Stunden ehrenamtlich im Einsatz

Der Feuerwehr-Löschbezirk Rohrbach zog eine beeindruckende Jahresbilanz.

Die Rohrbacher Feuerwehr hat auf ihrer Jahreshauptversammlung Bilanz gezogen. Zum jetzigen Zeitpunkt besteht der Löschbezirk Rohrbach aus 85 Mitgliedern, welche sich aus 45 Männern und acht Frauen der aktiven Wehr, elf Jungen und sechs Mädchen der Jugendfeuerwehr sowie 15 Mitgliedern der Alterswehr zusammensetzen. Außerdem ging Löschbezirksführer Michael Michaeli er in seinem Bericht auf die Ausbildungsdienste des vergangenen Jahres ein, durch die 2300 Personen-Einsatzstunden geleistet wurden. Wie im vergangenen Jahr wurden wieder Weiterbildungen zu zahlreichen Themen wie unter anderem Fahrzeug und Gerätekunde, der Umgang mit Kettensägen oder Erste Hilfe veranstaltet. Neben den wöchentlich stattfindenden Diensten nahmen einige Mitglieder des Löschbezirks an Fortbildungen, Lehrgängen auf Stadt- und Kreisebene und an der Landesfeuerwehrschule teil, woraus sich eine Gesamtzahl von 2562 ehrenamtlich geleisteten Stunden ergibt.

Im weiteren Verlauf ging der Löschbezirksführer auf die gestiegenen Einsatzzahlen im Jahr 2018 ein, da im Gegensatz zum Jahr 2017 48 Einsätze mehr, also in der Gesamtzahl 125 Einsätze, abgearbeitet werden mussten. Dies entspricht einem Arbeitsaufwand von 1644 Personenstunden. Den größten Anteil der Einsätze machte die Technische Hilfe mit 60 Prozent aus, was sich auf die enorme Unwetterbelastung des vergangenen Jahres zurückführen lässt. Den Jahresbericht schloss er mit dem Verweis auf die sonstigen Aktivitäten, bei denen der Löschbezirk neben Einsätzen und Ausbildungseinheiten ebenfalls teilgenommen hatte: Dazu zählen Veranstaltungen wie der St. Martin-Umzug, bei dem die Feuerwehr die Absicherungsmaßnahmen übernimmt, sowie die Volkstrauertags-Feier und die Fronleichnams-Prozession. Außerdem besuchte der Löschbezirk Rohrbach Feste der Dorfgemeinschaft und anderer Löschbezirke. Ebenfalls wurden 2018 die Tage der offenen Tür, der Kameradschaftsabend, die traditionelle Jahresabschlusswanderung sowie eine löschbezirksübergreifende Fahrt zu einem Weihnachtsmarkt nach Gengenbach zur Förderung der Kameradschaft veranstaltet.

Daran knüpfte der Jugendbeauftragte Joshua Michaeli mit dem Jahresbericht der Jugendfeuerwehr an. Wie 2017 haben die 17 Mitglieder der Jugendfeuerwehr im Jahr 2018 rund 500 Personenstunden erbracht, wobei neben den regulären Diensten auch an einer Jahresabschlussübung, einem löschbezirksübergreifenden Zeltlager sowie einer Weihnachtsfeier teilgenommen wurde. Franz Zöllner trug den Bereicht der Alterswehr vor. Die Mitglieder der Alterswehr beteiligten sich wie in den Jahren zuvor wieder an Renovierungs- und Säuberungsarbeiten im Ortsteil Rohrbach und kamen auch der Aktiven Wehr wie beim Aufbau für die Tage der offenen Tür zu Hilfe.

Abschluss des offiziellen Teils waren die zahlreichen Beförderungen, Ehrungen und Ernennungen: Zunächst wurde Joachim Milz, für die von ihm ins Leben gerufene Feuerwehr-AG, die bisher an zwei Schulen im Stadtteil Rohrbach angeboten wurde, das Deutsche Feuerwehrehrenkreuz in Bronze verliehen. Desweiteren wurden Silke Eisler für zehn Jahre und Georg Weirich für 50 Jahre geehrt. Befördert wurden die Oberfeuerwehrmänner Christian Wagner, Joshua Michaeli, Tobias Peters und Alexander Hell zu Löschmeistern, sowie die Löschmeister Dennis Müller und Christian Müller zu Oberlöschmeistern und die Oberlöschmeister Rainer Walter und Christian Zöllner zu Hauptlöschmeistern.

Martin Weinmann bekam eine Danksagungsurkunde für sein Engagement als Stadtausbildungsbeauftragter. Joshua Michaeli bekam ebenfalls eine Danksagungsurkunde für das Amt des Jugendbeauftragten und wurde zum Stadtausbildungsbeauftragten bestellt. Im Anschluss wurde Alexander Hell zum Jugendbeauftragten und Marius Abel zum stellvertretenden Jugendbeauftragten ernannt. Zuletzt wurde Thorsten Kerchner der Dank des Löschbezirks für seine Arbeit als stellvertretender Gerätewart ausgesprochen und Oliver Schäfer zum neuen stellvertretenden Gerätewart ernannt.

Mehr von Saarbrücker Zeitung