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Feuerwehr musste in St. Ingbert zwei Tiere retten

Arbeitsreicher Donnerstag : St. Ingberter Feuerwehr musste fünfmal ausrücken

Nicht nur der Löschtrupp bekam am Donnerstag viel zu tun. Auch zwei Tierrettungen forderten die Hilfe der Feuerwehrleute.

Die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert war am Donnerstag (22. April) stark gefordert. Fünf Einsätze arbeiteten die Ehrenamtlichem innerhalb weniger Stunden im Stadtgebiet ab. Am Donnerstagmorgen, gegen 10 Uhr, riefen Passanten die Feuerwehr in die Gustav-Clauss-Anlage. Eine verletzte Ente saß auf einer Insel. Neben der spezialisierten Fachgruppe Tierrettung kam ein Schlauchboot zum Einsatz. Da das Tier sich eigenständig bewegte und beim Näherkommen der Einsatzkräfte flüchtete, konnte eine Gefahr ausgeschlossen werden. Die Ente wird in nächster Zeit von städtischen Mitarbeitern beobachtet.

Gegen halb eins folgte ein weiterer Tierrettungseinsatz. In Rohrbach hing eine Katze in einer Dachrinne in circa 13 Meter Höhe fest. Rutschige Dachziegel verhinderten eine Selbstbefreiung der Katze. Feuerwehrleute ließen von einem Balkon eine Decke herab, worauf das Tier Halt fand und sich selbst retten konnte. Die bereitstehende Drehleiter rückte in der Zwischenzeit zu einem weiteren Einsatz ab.

Denn gegen 12.50 Uhr löste eine Brandmeldeanlage eines Labors im Gewerbegebiet Kleber-Areal aus. Die anrückenden Einsatzkräfte konnten schnell Entwarnung geben. Der Alarm war ein Versehen.

Nur wenig später rückte der Löschbezirk Hassel aus. Ein Notrufteilnehmer meldete eine Rauchsäule im Gebiet „Im Stockland“ in Hassel. Die Feuerwehr und Polizei stellten bei der Erkundung kein Schadfeuer fest.

Den fünften Einsatz binnen eines Tages gab es dann in der Nacht von Donnerstag auf Freitag. Um 0.45 Uhr rückte der Löschbezirk St. Ingbert-Mitte zu einem Brand in die Kohlenstraße aus. An einem Geschäfts- und Werkstattgebäude brannte eine Gitterbox mit Altpapier im Hinterhof. Ein schneller Löschangriff und Löscherfolg verhinderte die Brandausbreitung auf das Gebäude.

Nach rund 30 Minuten rückten die ehrenamtlichen Einsatzkräfte wieder ein. Wie die Polizei mitteilte, entstand bei der Brandstiftung ein Sachschaden in Höhe von 100 bis 200 Euro.

Hinweise zur Tat nimmt die Polizei unter Tel. (06894) 10 90 entgegen.