Feuerwehr in St. Ingbert muss wegen Autounfall und gefangenen Raben ausrücken

Kuriose Einsätze : Autounfall und Rabe beschäftigen Feuerwehr

Gleich zwei Mal musste die Feuerwehr in St. Ingbert am Mittwochvormittag, 6. November, zu eher außergewöhnlichen Einsätzen ausrücken. Wie Feuerwehr-Sprecher Florian Jung mitteilt, war gegen 11 Uhr ein Pkw in der Ensheimer Straße/Ecke Heinrich Lauer Straße gegen eine dortige Mauer gefahren.

Der Wagen wurde durch die Kollision so schwer beschädigt, dass die Ölwanne aufriss und Kraftstoff austrat. Um die Autobatterie abzuklemmen, mussten die neun Feuerwehrleute vor Ort die Motorhaube des grünen VW-Polo mit schweren hydraulischen Gerät öffnen. Weiterhin streuten die Einsatzkräfte Bindemittel aus, um zu verhindern, dass der auslaufenden Kraftstoff weitere Teile der Straße verunreinigte.

Bei dem Unfall wurden laut Angaben der Feuerwehr zwei der drei Autoinsassen verletzt und mussten zur medizinischen Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Nur kurz zuvor beschäftigte ein sprichwörtlich „tierisches Problem“ die Einsatzkräfte. In den frühen Morgenstunden meldeten Mitarbeiter des Rathauses, dass sich ein Rabe in einem der Lichtschächte im Gebäude verirrt hatte. Selber konnte der Vogel aus seinem unfreiwilligen Gefängnis nicht herausfinden.

Drei Feuerwehrmänner rückten an und konnten das Tier in dem etwa fünf Meter tiefen und sehr schmalen Lichtschacht ausmachen. Ein Feuerwehrmann kletterte darauf den Schacht hinab und konnte den Raben mit einer Decke einfangen. Daraufhin wurde das Tier einem Mitarbeiter vom Ordnungsamt übergeben. Da der Rabe aber unverletzt war, konnte er wenige Zeit später wieder freigelassen werden.

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