Feuerwehreinsatz in St. Ingbert-Rohrbach Kindergarten muss nach Brand eines Gartenhauses geräumt werden

Rohrbach · Aufregung für die Kinder in der katholischen Kita in Rohrbach. Weil es in der Nähe brennt und qualmt, müssen die Kleinen schnell in Sicherheit gebracht werden.

 : In Rohrbach zerstörten Flammen ein Gartenhaus. Foto: Florian Jung

: In Rohrbach zerstörten Flammen ein Gartenhaus. Foto: Florian Jung

Foto: Florian Jung/Feuerwehr St. Ingbert/Florian Jung

Dunkler Rauch ist am Freitagmorgen (3. November) gegen 10.25 Uhr aus einem Garten in der Jugendheimstraße in Rohrbach aufgestiegen. Wie die Feuerwehr berichtete, stand ein Gartenhaus innerhalb weniger Minuten im Vollbrand und sorgte für eine Rauchwolke über Rohrbach. Während umgehend die Feuerwehren aus Rohrbach, Hassel und St. Ingbert anrückten, versuchte der Eigentümer den Brand zu löschen. Dabei zog er sich Verbrennungen zu und atmete Rauchgas ein. Feuerwehrmänner betreuten den Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes.

Die ersten Einsatzkräfte starteten umgehend einen starken und schnellen Löschangriff. Unter schwerem Atemschutz und mit zwei Strahlrohren brachten sie die Flammen unter Kontrolle und verhinderten eine Ausbreitung des Brandes. Eine starke Rauchentwicklung hatte für verrauchte Straßen gesorgt. Zudem war der Rauch Richtung Kindergarten St. Johannes gezogen, der in unmittelbarer Nachbarschaft des Brandortes liegt. Die herbeigeeilte Polizei evakuierte daher gemeinsam mit Ortspolizei und Feuerwehr die Kinder und brachte die Mädchen und Jungen in einen sicheren Bereich. Mitarbeiter der Stadtverwaltung sorgten dafür, dass die Kinder im ehemaligen Gerätehaus der Feuerwehr Zuflucht finden konnten. Alle Kinder blieben unverletzt.

Parallel löschten die Einsatzkräfte die Flammen ab. Es folgten umfangreiche Nachlöscharbeiten. Zudem kam bei den Löscharbeiten eine Gasflasche zum Vorschein, die umgehend gekühlt wurde. Die Nachlöscharbeiten zogen sich bis in den Mittag hinein. Aufwendig zogen die Männer und Frauen das Brandgut auseinander und löschten die Brandherde ab. Um ein Wiederauflammen zu verhindern, brachten die Einsatzkräfte einen erstickenden Schaumteppich auf. Der Rettungsdienst brachte den verletzten Bewohner in ein Krankenhaus. Die Polizei und Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz übernahmen nach Angaben der Feuerwehr die Überprüfung des Kindergartens. Das Gartenhaus wurde vollständig zerstört. Zudem kamen drei Bäume zu schaden, die nun gefällt werden müssen. Wie die Polizei am Freitag noch mitteilte, sei nach derzeitigen Stand der Ermittlungen das unsachgemäße Betreiben eines Heizofens im Schuppen als Brandursache ausgemacht worden.

Gegen 13 Uhr beendeten konnten die rund 30 Einsatzkräfte, die mit sechs Einsatzfahrzeugen im Einsatz waren, den Einsatz. Neben der Feuerwehr waren Polizei, Rettungsdienst, Ortpolizei und Landesamt für Umwelt und Arbeitsschutz im Einsatz.