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Festo schenkt der Stadt St. Ingbert eine Sternenuhr und 200 000 Euro

Festo schenkt der Stadt St. Ingbert eine Sternenuhr und 200 000 Euro

Es ist tatsächlich ein kleines Wunderwerk, das seit Freitag im Kuppelsaal des St. Ingberter Rathauses zu bestaunen ist.

Das Unternehmen Festo hat in einer Feierstunde nicht nur 200 000 Euro für Bildungs- und Umweltschutzprojekte in der Mittelstadt mit dem symbolischen Scheck überreicht. Es hat auch ein Versprechen besonderer Art eingelöst. Die Stadt, in der der Esslinger Automatisierungsspezialist schon über vier Jahrzehnte seinen weltweit größten Produktionsstandort hat, erfreut sich jetzt eines Astrolabiums, das Festo nach eigenem Bekunden nur zu ganz besonderen Anlässen verleiht. Astrolabium bedeutet so viel wie Sternenuhr und ermöglicht dem Betrachter, den jeweiligen Stand von Sonne, Mond und Sternen zu ermitteln. Und es ist genau der Sternenhimmel, wie er über St. Ingbert zu sehen ist, wie Festo erläuterte. Somit ist jedes Astrolabium ein Unikat. Und natürlich stammt es aus der Festo-Schmiede, wenngleich seine Ursprünge 2000 Jahre vor unserer Zeit liegen. Sowohl über die finanzielle Zuwendung, die in Zusammenhang mit der Erweiterung des Werks in Rohrbach steht, als auch über die Sternenuhr zeigte sich St. Ingberts Oberbürgermeister Hans Wagner sehr erfreut. 50 000 Euro werden in Bildungsprojekte fließen, kündigte er an. Für welches Naturschutzprojekt die 150 000 Euro sein werden, stehe noch nicht fest. In eine Lärmschutzwand für den Diedesbühl allerdings nicht. Zu diesem Thema kündigte der OB an, die Stadt suche Investoren für eine Fotovoltaik-Wand entlang der A6. Damit könne man der Lärmproblematik nach der Abholzung des Waldstücks wirkungsvoll begegnen. Festo-Vorstandsmitglied Claus Jessen berichtete über die Pläne von Festo in der Stadt und erläuterte, warum man Rohrbach seit 1968 treu geblieben ist. "Hohe Leistungsbereitschaft und Mannschaftsgeist" lobte er und sagte: "Hier wird gut gearbeitet, gut gefeiert und gut gegessen."