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Fast 4500 Stunden Dienst für die Allgemeinheit

Fast 4500 Stunden Dienst für die Allgemeinheit

47 Männer und zwei Frauen gehören zurzeit dem Feuerwehr-Löschbezirk Rohrbach an. Löschbezirksführer Michael Michaeli zog im Rahmen der Jahreshauptversammlung eine positive Bilanz des Jahres 2013.

Löschbezirksführer Michael Michaeli hat bei der Jahreshauptversammlung der Rohrbacher Feuerwehr Bilanz über Einsätze und Ausbildung der aktiven Wehr gezogen. Zurzeit besteht der Löschbezirk aus 47 Männern und zwei Frauen, 13 Mitgliedern der Alterswehr sowie 13 der Jugendwehr. Durch die kontinuierlich stattfindenden und interessant gestalteten Übungen konnte man auf eine gute bis hohe Übungsbeteiligung zurückblicken. Im vergangenen Jahr wurden fast 4500 Einsatz-, Übungs- oder Arbeitsstunden geleistet. Im Anschluss daran wurden Christian Müller für 15 Jahre, Hans Ganster für 50 Jahre, Alois Stolz und Kurt Wagner für 60 Jahre Feuerwehrdienst geehrt. Hendrik Mischka wurde vom Feuerwehranwärter zum Feuerwehrmann befördert. Christian Brass bekam für seine geleisteten Dienste als Gerätewart eine Dankesurkunde von Oberbürgermeister Hans Wagner verliehen.

Nach den Ehrungen und dem Vortrag des Löschbezirksführers folgten die Jahresberichte des Jugendwartes Christian Zöllner über die Jugendwehr, der Bericht von Robert Peters über die Tätigkeiten der Alterswehr sowie der Bericht des Kassierers. Der Kassierer hatte seine Arbeit vorbildlich gemacht, heißt es in einer Mitteilung der Wehr. Nach den Neuwahlen des Gerätewartes (Dennis Müller), des Kassenwartes (Tobias Peters) und des Schriftführers Jan Flätchen ging Michaeli nochmal kurz auf das marode Gerätehaus ein. Es ist das älteste und zugleich baulich schlechteste aller Gerätehäuser in St. Ingbert. Den derzeit gültigen Vorschriften und Normen entspricht das Haus jedenfalls schon lange nicht mehr. Es könne nur noch der Neubau eines Gerätehauses helfen.

Oberbürgermeister Hans Wagner versprach, dieses Thema nach den Kommunalwahlen anzugehen. Hier sind die Politiker des zukünftigen Stadtrates gefragt, den freiwilligen Feuerwehrleuten ein neues Zuhause zu schaffen, welches auch den Jugendlichen einen Anreiz bietet, sich bei der Feuerwehr anzumelden.