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Familienpartei: Austritt aus dem EVS war eine gute Entscheidung

Familienpartei: Austritt aus dem EVS war eine gute Entscheidung

Auch die St. Ingberter Stadtratsfraktion der Familienpartei hat angesichts der jüngsten Beschlüsse beim Entsorgungsverband Saar (EVS) zur ab dem kommenden Jahr gültigen Gebührenstruktur die Entscheidung zum Austritt St. Ingberts gewürdigt. In der Koalition aus CDU , Familien-Partei und Bündnis 90/ Die Grünen habe seine Fraktion nach Vorlage der Zahlen aus Überzeugung für den Austritt aus dem EVS im Bereich der Abfall-Entsorgung gestimmt, so Vorsitzender Roland Körner. Schon heute erkenne man, wie diese Entscheidung die St. Ingberter vor der angekündigten Gebührenerhöhung durch den EVS schütze.

Als Verwiegekommune hätten die St. Ingberter Bürger nach EVS-Angaben künftig für das Kilogramm Restmüll deutlich mehr zahlen müssen als dies im Abfalleigenbetrieb der Stadt nun der Fall sei. "Alle Polemik und Desinformation des Oberbürgermeisters wird nun für jeden erkennbar", so Körner. Zusammen mit der Koalition befinde sich St. Ingbert auf einem nachhaltigen Weg: es gebe weiterhin den Anreiz Müll zu vermeiden, die Gebühren deckten die tatsächlichen Kosten und die Mitarbeiter des Eigenbetriebes seien sozialversicherungspflichtig in auskömmlichen Arbeitsverhältnissen beschäftigt. Der Abfall-Eigenbetrieb sei also weitsichtig, klug und zum Nutzen des Bürgers, so Körner.