Familien-Partei will Ingo-Bus als Stadtbus-Konzept

Neue Fahrzeuge : Familien-Partei: Bald Stadtbusse auf Ingo-Linien

Die neuen barrierefreien Stadtbusse für St. Ingbert, deren Anschaffung der Stadtrat im vergangenen Jahr beschlossen hat, seien geliefert. Das schreibt der Fraktionsvorsitzende der Familien-Partei, Roland Körner, in einer Pressemitteilung.

Damit werde, so Körner, der Ingo-Bus-Betrieb als Stadtbus-Konzept wieder aufgenommen – „genau wie der Ingo immer konzipiert und gedacht war, passend für eine Mittelstadt wie St. Ingbert“. Die fälschlicherweise durch einen Verwaltungsfehler seit Anfang 2016 eingesetzten ‚Überlandbusse‘ könnten damit abgelöst werden. Der demografische Wandel mit seiner älter werdenden Bevölkerung mache ein attraktives Ingo-Bus-Angebot erforderlich und dazu gehöre das Stadtbus-Konzept.

„Bequemer Einstieg, familien- und seniorengerechter Komfort und Sicherheit mit Platz für Rollatoren und Kinderwägen waren und sind uns ein Anliegen“, sagt Roland Körner. Und weiter „Mit den Bussen, die in wenigen Tagen wieder fahren, wird das Realität.“ Derzeit würden, wie zu erfahren sei, die Busse noch beschriftet und dann in Betrieb gehen. Aus Sicht der Familien-Partei zeige dieses Beispiel aber auch, wie lange Verwaltungsprozesse dauern. „Ein Fehler aus dem Jahre 2015 in der Ausschreibung und Bestellung brauchte am Ende vier Jahre, bis er korrigiert war.“ Auf Drängen der Familien-Partei und im Einvernehmen mit den Koalitionspartnern sei für die höheren Betriebskosten der Stadtbusse das Geld im städtischen Haushalt bereitgestellt. „Ohne die Beharrlichkeit durch die Familien-Partei mit immer wieder eingebrachten Anträgen und Unterstützung durch die CDU würden auch weiterhin nur die ‚Überlandbusse‘ mit ihren bekannten Nachteilen durch St. Ingbert fahren“, so Körner abschließend.

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