1. Saarland
  2. Saarpfalz-Kreis
  3. St. Ingbert

Fairer Handel für eine sichere Zukunft

Fairer Handel für eine sichere Zukunft

Entwicklungspolitik war das große Thema bei der Vorstellung von Projektbeiträgen im Saarbrücker E-Werk. Inno Grün eSG, eine nachhaltige Schülergenossenschaft des Leibniz-Gymnasiums, gab dort Einblicke in ihre Arbeiten.

Die nachhaltige Schülergenossenschaft InnoGrün eSG am Leibniz-Gymnasium St. Ingbert , Unesco-Projektschule, stellte ihre Beiträge zur Entwicklungspolitik auf der ZukunftsTour 2015/2016 vor. Entwicklungspolitik beginnt bei uns in Deutschland. So lautet eine der Botschaften der Zukunftscharta, die Entwicklungsminister Gerd Müller 2014 gestartet hat. Sie bündelt das Wissen und die Erfahrung unterschiedlichster Akteure aus allen Bereichen der Gesellschaft. Im Mittelpunkt stehen globale Herausforderungen, die uns alle angehen, wie etwa Klimaschutz, Hunger, Armut, Flucht und Migration.

Seit 2015 ist die ZukunftsTour in Deutschland unterwegs. Mit vielen Veranstaltungen und interaktiven Formaten werden die Themen der Zukunftscharta mit Leben gefüllt. In diesem Rahmen gastierte die ZukunftsTour im Juli 2016 im E-Werk in Saarbrücken und InnoGrün bekam die Chance, dort seine Beiträge zu präsentieren. Schon beim Kauf eines T-Shirts bestimmen wir mit, unter welchen Bedingungen andere Menschen arbeiten. InnoGrün vertreibt in diesem Zusammenhang beispielsweise seit zwei Jahren ein nachhaltiges Schul-T-Shirt an der Unesco-Projektschule, dem Leibniz-Gymnasium. Es wird in Europa unter der Garantie von fairen Löhnen für die Arbeiter produziert. Auch verwendet InnoGrün zur Produktion seiner Lebensmittel, wo immer es möglich ist, Fairtrade-Produkte. Der faire Handel ermöglicht es den Menschen, dass sie mit ihrer Arbeit so viel verdienen können, dass sie davon leben können. Aus all dem erwächst eine Verantwortung, aber auch eine Chance: Jeder und jede Einzelne kann dazu beitragen, die Welt nachhaltiger und gerechter zu gestalten.