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Erste Laufetappe in St. Ingbert glänzt mit idealen Bedingungen

Erste Laufetappe in St. Ingbert glänzt mit idealen Bedingungen

In der St. Ingberter Gustav-Clauss-Anlage gab es gestern den Startschuss zum vierten Biosphärenlauf. Nahezu 400 Teilnehmer liefen, walkten oder wanderten die zehn Kilometer um die Mittelstadt. Und das Wetter hielt.

. Abwartend ging der Blick der Teilnehmer des vierten Biosphärenlaufs gestern kurz vor vier Uhr Richtung Himmel. Dramatisch dunkle Wolken näherten sich, während sich das Läuferfeld zum Start für die erste Etappe in der St. Ingberter Gustav-Clauss-Anlage versammelte. Doch das Wetter hielt. Zur Freude auch der 200 Bewegungsfreudigen, die es sich kurz vorm Startschuss überlegt und nachgemeldet hatten. Etwas Wind, abwechselnd Sonnenschein und erfrischender Schatten sorgten für ideale Laufbedingungen. Knapp 400 Läufer, Walker und Wanderer gingen in St. Ingbert auf die Strecke, davon 375 mit Zeitnahme, wie der Ausrichter Ralf Niedermeyer informierte. Damit waren es mehr Teilnehmer als 2012, womit auch die Stadt als Veranstalter mehr als zufrieden war. "Ich habe bisher nur zufriedene Gesichter gesehen", so Niedermeyer.

Und auch Oberbürgermeister Hans Wagner strahlte als Schirmherr bei der Abgabe des Startschusses mit der Sonne um die Wette. Von der Moderatorin von SR 3 auf die Bühne geholt, sagte er, wie stolz man hier auf den Biosphärenlauf sei, auch wenn es bei den Teilnehmerzahlen noch Luft nach oben gebe. Auf die eigene "Läuferkarriere" angesprochen, vertröstete Wagner aufs kommende Jahr, denn "ich habe die Laufschuhe geschnürt und bin beim Versuch gerade mal 500 Meter weit gekommen, dann war die Luft raus". Er überließ das Terrain den Trainierten.

Während es sich neben der Strecke auf der Wiese Enten und Hunde gemütlich machten, gingen jede Menge Dudweiler Laufschnecken und auch Turtles an den Start. Ihre bunten T-Shirts und die vielen anderen Oberteile zeugten davon, dass die meisten im Team unterwegs waren. Auch wenn es noch mehr anfeuernde Zuschauer hätten sein können, hatten die Läufer doch ihren Spaß. Nach etwas mehr als 34 Minuten hatten die ersten die zehn Kilometer schon hinter sich und tauschten sich über ihre Fitness und die Randbedingungen aus.

Favorit Martin Schedler kam mit 15 Sekunden Rückstand nach Markus Imbsweiler als Zweiter ins Ziel. "Morgen geht da noch was. Das hole ich schon wieder raus", so sein Kommentar. Für ihn als Trail-Läufer war die nach dem Regen matschige Strecke geradezu ideal, während andere Läufer den Berg- und Tal-Lauf wohl etwas unterschätzten. Schnell waren die Teilnehmer wieder fit, konnten sich bei der Musik von Philipp Allar oder der Kochvorführung von Cliff Hämmerle entspannen, der selbst am Lauf teilgenommen hatte. Einige der Teilnehmer wird man bei den nächsten Etappen wiedersehen, denn für sie heißt es: Nach dem Lauf ist vor dem Lauf.