Filmfestival in St. Ingbert Über Umwelt, Beziehungen und Krisen

St Ingbert · Das Bundesfestival Junger Film ist in St. Ingbert gestartet. 77 Filme schafften es durch die Vorauswahl der Jury ins Wettbewerbs-Programm.

 Moderatorin Isabel Sonnabend (rechts) stellte bei der Eröffnungsfeier des Bundesfestivals Junger Film die Stoffentwicklungsjury vor.

Moderatorin Isabel Sonnabend (rechts) stellte bei der Eröffnungsfeier des Bundesfestivals Junger Film die Stoffentwicklungsjury vor.

Foto: Jörg Martin

„Die Themen werden größer“, gab Jörn Michaely am Donnerstagabend unumwunden bei der Eröffnungsfeier des diesjährigen Bundesfestivals Junger Film in der Stadthalle zu. Wie der künstlerische Leiter, der zusammen mit Florian Roschy (organisatorische Leitung) die Veranstaltung organisiert, konnte aber auch verstärkt Dokumentations- und Animationsfilme in den rund 500 Einsendungen zum Festival feststellen. Obwohl Corona nicht so stark in den Werken berücksichtigt wurde, habe die Pandemie aber die Grundlage dafür geschaffen, dass man sich weg von Spielfilmen bewegt habe. Im vierten Jahr sei das Festival im deutschsprachigen Raum etabliert, offenbarte er gegenüber Moderatorin Isabel Sonnabend, die diese Funktion zusammen mit Oliver Hottong und Carl Rolshoven innehat. Man gibt sich selbstbewusst, was sich auch am Motto („St. Ingbert ist wieder filmreif. Kurze Filme. Open Air.“) bemerkbar macht. 77 Filme schafften es durch die Vorauswahl ins Wettbewerbsprogramm. 200 Filmschaffende werden bis zur Preisverleihung am Sonntagmorgen in den Spielstätten Stadthalle, Marktplatz, Kinowerkstatt und Neues Regina Kino wetteifern.