Erfolgreiche Einsätze, viele Übungen und eine gute Organisation

Erfolgreiche Einsätze, viele Übungen und eine gute Organisation

Der Löschbezirk Blickweiler der Freiwilligen Feuerwehr hat in den vergangenen sechs Jahren einen großen Aufschwung erfahren. Das wurde in der Jahresversammlung herausgestellt, Lob galt der engagierten Wehrführung.

In seinem Rückblick freute sich Wehrführer Frank Anna, dass der Löschbezirk durch drei neue Mitglieder verstärkt ist, für 2014 sollen mit Werbung weitere hinzukommen. "Derzeit zählen wir 23 Aktive, davon allein elf Atemschutz-Geräteträger und mit Jasmin Weinmann erstmals eine Feuerwehrfrau. Der Alterswehr gehören 122 Kameraden an", so Frank Anna. 26 Übungen fanden statt, dazu 36 Zusatzdienste und fünf Gemeinschaftsübungen mit benachbarten Wehren sowie der Rettungs-Hundestaffel. Zu allen Übungen kam Arno Mesenburg eigens aus Alsenborn angereist. Eine Extra- Übung gab es im Wohngebiet Pariser Eck, durch die enge Bebauung kann ein Löschfahrzeug dort nämlich nicht einfahren. Zu neun Einsätzen wurde ausgerückt, so zu einem Gerätehausbrand und mehreren technischen Hilfeleistungen. "Hervorheben möchte ich die Zusammenarbeit mit heimischen Firmen, auch Grundschule und Kita haben wir das Feuerwehrwesen näher gebracht." Bewährt habe sich die Gründung des Förderkreises. "So sind nun spezielle Anschaffungen leichter möglich. Auch der Bau der 80 Kilogramm schweren Übungspuppe unter Leitung von Jörg Hussong konnte verwirklicht werden."

Insgesamt habe der Löschbezirk Blickweiler über das Jahr gesehen zehn Stunden pro Tag und Mann in die Wehr investiert. Beifall von Manfred Schetting, Werner Welsch, Harald Hebel und Ehrenwehrführer Hermann Kihm von der Alterswehr gab es für den Bericht des Jugendbeauftragten Andreas Schäfer. Zehn Jugendliche führten unter Leitung von Sascha Scherschel 28 Übungen mit einem Besuch von 97 Prozent durch. Stadtwehrführer Michael Nehlig dankte dem Löschbezirk für seinen Einsatz und lobte den hohen Ausbildungsstand, Kreisbrandinspekteur Uwe Wagner stellte die positive Entwicklung heraus. "Es ist erfreulich, dass sich insgesamt im Saarpfalz-Kreis stets genügend Wehrleute zum Ehrenamt bereit erklären. Eine Pflicht-Feuerwehr wäre um ein Vielfaches teurer." Allerdings müsse man, so Wagner, den Wehrleuten eine Zukunftsperspektive bieten, dazu zähle auch ein vernünftiges Gerätehaus. Hier habe der Löschbezirk Blickweiler einen kostengünstigen Plan zu einem dringend benötigten Neubau an der Turnhalle vorgelegt, doch eine Resonanz von der Verwaltung stünde weiter aus.

Zum Abschluss der Versammlung gab es von Ortsvorsteher Walter Boßlet die Zusage, aus dem Budget des Ortsrates 1000 Euro an Zuschuss für benötigte Wehr-Anzüge beizusteuern.

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Auf einen BlickZum Löschmeister und stellvertretenden Wehrführer wurde David Roberge (34) ernannt, Oberbrandmeister ist Löschbezirksführer Frank Anna und neuer Gerätewart Sebastian Jung. In den aktiven Dienst übernommen wurde in Blickweiler Jasmin Weinmann. hh