EM auf dem Marktplatz miterleben

Nach dem Fußball-Drama von München geht's nach kurzer Pause weiter. Am 8. Juni beginnt die Fußball-Europameisterschaft und einige Spiele gibt's in Homburg auf dem Marktplatz wieder auf Großleinwand zu sehen.

Homburg. Jubeln, leiden, schreien, weinen - und das gemeinsam: Vor zwei Jahren bei der Fußballweltmeisterschaft war Homburgs historischer Marktplatz der Treffpunkt der Fußballfans. Zu den Übertragungen auf der Großleinwand strömten regelmäßig 2000 bis 3000 Fußball-Begeisterte, 3600 waren es sogar beim Halbfinale gegen Spanien - wo für Deutschland damals leider Schluss war.Nun steht wieder ein fußballerisches Großereignis an: die Europameisterschaft in Polen und der Ukraine. Und wer das gerne in großer Gesellschaft schauen möchte: Das Stadtmarketing Homburg bietet auf dem historischen Marktplatz mehrere öffentliche und für die Gäste kostenfreie Spielübertragungen an. In der Vorrunde werden die Spiele mit deutscher Beteiligung gezeigt, hieß es von Stadtmanagerin Anke Michalsky. Den Auftakt macht am zweiten EM-Spieltag am Samstag, 9. Juni, um 20.45 Uhr die Partie Deutschland gegen Portugal. Am Mittwoch, 13. Juni, folgt ebenfalls um 20.45 Uhr der Klassiker gegen die Niederlande und am Sonntag, 17. Juni, um 20.45 Uhr das Spiel gegen Dänemark. Gezeigt werden die Spiele auf einer 18 Quadratmeter großen, tageslichttauglichen LED-Videowand, erklärte Anke Michalsky. Da alle Spiele des deutschen Teams stets um 20.45 Uhr angepfiffen werden und die Videoanlage an der Fassade des alten Rathauses installiert wird, dürfte von nahezu jedem Punkt des Marktplatzes eine gute Sicht garantiert sein, hieß es weiter.

Im Viertelfinale wird auf jeden Fall ein Spiel mit deutscher Beteiligung gezeigt, sofern es Jogi Löws Elf in die nächste Runde schafft. Unter Umständen werden auch alle Viertelfinalbegegnungen präsentiert. Dies müsse allerdings noch endgültig geklärt werden. Die beiden Halbfinalspiele am 27. und 28. Juni sowie das Finale am Sonntag, 1. Juli, jeweils um 20.45 Uhr werden in jedem Fall übertragen, auch wenn das deutsche Team nicht dabei sein sollte. Wie in früheren Jahren bittet das Stadtmarketing die Anwohner der Altstadt, die Einschränkungen hinnehmen müssen, um Verständnis. Stadtmanagerin Michalsky hofft, dass sie sich vom Fußballfieber anstecken lassen und sich die Spiele in der Gemeinschaft anschauen.

Einlass ist immer eine Stunde vor Spielbeginn. Die Einlasskontrollen sowie die notwendigen Sperrungen im Umfeld des Marktplatzes erfolgen nach den Vorgaben der UEFA. Getränke und einige andere Gegenstände dürfen nicht mit auf das Gelände gebracht werden. Auf der Bühne soll es ein Rahmenprogramm geben. red/ust

Der Eintritt ist frei.