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Ringen: Eine Saison gegen den Abstieg

Ringen : Eine Saison gegen den Abstieg

Die jungen Ringer des KSV St. Ingbert starten am Samstag in die neue Oberligarunde.

Am Samstag endet für die Oberliga-Ringer des KSV St. Ingbert die Sommerpause. Denn dann sind die St. Ingberter um 19.30 Uhr in der Eppelborner Hellberghalle bei der RKG Illtal zu Gast. Auch am Samstag, 9. September, ist man um 19.30 Uhr beim KSV Köllerbach II auswärts im Einsatz. Erst am Samstag, 16. September, dürfen sich die St. Ingberter Ringer erstmals ihrem Heimpublikum präsentieren, wenn um 19.30 Uhr in der Sporthalle der Ludwigschule in der Theresienstraße 9 der KV Riegelsberg II seine Aufwartung macht. Die weiteren Gegner sind die KSG Erbach, RG Saarbrücken, KG Hüttigweiler-Schiffweiler und der AC Heusweiler II.

Großen Wert legt man in St. Ingbert auf eine intensive Nachwuchsförderung. Die Jugendmannschaft startet am Samstag, 9. September, um 18.30 Uhr mit einem Kampf beim KSV Köllerbach in die neue Runde. Wer es von den Jugendringern dann im Aktivenbereich noch nicht gleich in die erste Mannschaft packt, darf in der Zweiten Kampfpraxis sammeln. Diese Mannschaft ist in der Landesliga aktiv und bestreitet genau wie die Erste bereits am Samstag ihren ersten Kampf. Dann ist man um 18.30 Uhr bei der RKG Illtal II zu Gast.

In der Sommerpause gab es beim KSV St. Ingbert keinerlei Abgänge. Es wurde darauf verzichtet, externe Zugänge aus anderen Vereinen zu verpflichten. „Stattdessen setzen wir weiterhin auf unsere eigene Jugend und die große Kameradschaft. Die Jungs werden bei den Aktiven in aller Ruhe aufgebaut“, sagt der Vorsitzende Roman Skidanov und ergänzt: „Für unsere Jungs gab es sogar aus der Bundesliga Angebote. Ich freue mich wahnsinnig darüber, dass die Jungs nicht den Verlockungen des Geldes erlegen sind und weiterhin unserem KSV St. Ingbert die Treue halten. Hier wissen sie ganz genau, was sie haben.“

Das Training wird abwechselnd von einigen ehemaligen Leistungsträgern der ersten Mannschaft geleitet. Und wenn einmal diese Routiniers verhindert sind, springen aktive Ringer aus den eigenen Reihen ein. „Das ist ja auch genau der Zusammenhalt, der uns auszeichnet“, betont Skidanov. Man habe sich mit der Ersten vorgenommen, nicht Letzter zu werden. Nachdem die bisherige 2. Liga in die 1. Bundesliga integriert wurde und die Regionalliga wegfiel, ist nun die Oberliga die zweithöchste nationale Klasse. „Wir treffen auf extrem starke Gegner“, weiß der ehemalige St. Ingberter Vorsitzende Stefan Spang, der als Hallensprecher durch die Heimkämpfe führt.