Fußball: Eine neue SG Ballweiler-Wecklingen

Fußball : Eine neue SG Ballweiler-Wecklingen

Bei der SG Ballweiler-Wecklingen hat sich viel getan. Neuer Trainer, viele neue, junge Spieler. Das Ziel bleibt das alte: Oben mitspielen.

Beim Fußball-Verbandsligisten SG Ballweiler-Wecklingen-Wolfersheim hat es in der Sommerpause einen gewaltigen Umbruch gegeben. Mit Peter Rubeck wurde ein erfahrener Trainer verpflichtet. Er löst das bisherige Spielertrainer-Duo Sascha und Marco Meyer ab, das es in gleicher Funktion zum Landesligisten SC Blieskastel-Lautzkirchen zog. Co-Trainer von Rubeck ist Sebastian Kleer, der auch noch auf dem Platz Impulse geben soll. Außerdem wurde mit Domenico Di Bartolmeo ein weiterer Trainer verpflichtet, der Bülent Baykara bei der zweiten Mannschaft unterstützt. Torwarttrainer bleibt Andreas Krähling, Betreuer ist Otto Franz.

„Wir haben eine fast völlig neue Mannschaft. Zuvor war die Altersstruktur recht hoch. Deswegen haben wir auch viele Junge geholt. Nun muss die Mannschaft natürlich erst einmal zusammenwachsen“, sagt Rubeck. Er erwarte eine insgesamt sehr stark besetzte Liga. Die Saarlandliga-Absteiger seien genau wie die Aufsteiger zu beachten. Hinzu kämen weitere starke Teams wie beispielsweise der aktuelle Vize-Meister SV Bliesmengen-Bolchen.

Ab sofort trainieren die Erste und Zweite zusammen. Man wolle mit der Ersten oben mitspielen, sich aber nicht durch eine übertriebene Erwartungshaltung unnötig unter Druck setzen. Insgesamt gibt es für beide Mannschaften zusammen 33 Feldspieler und drei Torhüter. Die Dritte würde separat trainieren. Mit Horst Kircher komme nun auch noch ein ehrenamtlich tätiger Athletiktrainer hinzu.

Der SG-Vorsitzende Dieter Rebmann hofft darauf, mit der Ersten unter den besten fünf Mannschaften der Liga mitspielen zu können. Es wäre schön, durch einen Auftaktsieg zu Hause gegen den FC Freisen im Rahmen des Wolfersheimer Waldfestes gut in die Saison zu starten. Bei den Neuzugängen habe man darauf geachtet, dass es sowohl sportlich als auch charakterlich passt. Mit Rubeck und Kleer hätte man ein top motiviertes Trainergespann verpflichtet. Die Heimspiele finden im Wechsel zwischen Ballweiler und Wolfersheim statt.  

In Ballweiler soll bald ein neues Geläuf entstehen. „Der Kunstrasenplatz hier in Ballweiler ist fertig. Die Anträge für die Erneuerung des Platzes laufen. Wenn wir Glück haben, wird er im Herbst neu gemacht. Deswegen trainieren wir zunächst oft in Wolfersheim“, sagt Rebmann. Man habe von Vereinsseite diesbezüglich sämtliche Aufgaben gemacht. Die Finanzierung vom Verein stehe. Nun warte man noch auf die Genehmigung der Zuschüsse.

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