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Eine neue Ampel soll Verkehrsfluss verbessern

Eine neue Ampel soll Verkehrsfluss verbessern

Fahrzeuge, die vom St. Ingberter Bahnhof her kommen, sollen künftig möglichst ohne langen Stau Richtung Innenstadt fahren können. Die Voraussetzung dafür wird eine sogenannte Bedarfsampel mit „Stauschleife“ schaffen, die den Verkehr aus der Neuen Bahnhofstraße mit dem Verkehr aus der Gegenrichtung abgleicht.

Dort, wo die Alte und die Neue Bahnhofstraße aufeinander treffen, wurde eine neue Ampelanlage montiert. Hier entstand eine sogenannte Bedarfsampel, die den Verkehrsfluss von Fahrzeugen aus Richtung Bahnhof kommend, erleichtern soll.

Alltäglich im Berufsverkehr: Autos stauen sich in der Neuen Bahnhofstraße, die in Verlängerung der Ensheimer Straße eine der wichtigen Einfallstraßen für die St. Ingberter Innenstadt ist. Bis zur Einmündung in die Alte Bahnhof-/Wollbachstraße fließt der Verkehr dort relativ ungehindert. Dann stockt er, denn dort heißt es, den aus der Schlachthofstraße und aus der Saarbrücker Straße kommenden Fahrzeugen die Vorfahrt einzuräumen. Immer wieder kommt es deshalb zu Staus auf der Neuen Bahnhofstraße. "Damit ist in Kürze Schluss", sagt Stadtpressesprecher Peter Gaschott, "die Bedarfsampel wird dann den Verkehrsfluss aus Saarbrücker und Schlachthofstraße anhalten, sobald der Stau in der Neuen Bahnhofstraße anwächst. Damit kann der Verkehr in einem Rutsch abfließen. Danach schaltet die Ampel sich wieder aus."

Ein ähnliches Ampelsystem existiert bereits ein paar Meter weiter. Am Bahnhof wird die Bedarfsampel dann rot, wenn Omnibusse den Bahnhofsvorplatz verlassen wollen. Sind sie weg, schaltet sich die Ampel aus. Damit dieses Ampelsystem im Bereich der Einmündung in die Wollbachstraße funktionieren kann, musste der Zebrastreifen verlegt werden, der zuvor unmittelbar südlich der Eisenbahnunterführung war. Dieser befindet sich nun rund fünfzig Meter weiter oberhalb auf der Neuen Bahnhofstraße. Der alte Fußgängerüberweg wurde weggefräst. Hier werden die Autofahrer gebeten, besondere Obacht zu geben. Trotz der Beseitigung des Zebratreifen werden wohl Fußgänger an dieser Stelle immer noch durch die Macht der Gewohnheit versuchen, die Straße zu überqueren, wie Gaschott vermutet.

Noch ist die "Stauschleife" und die dazugehörige neue Ampel nicht in Betrieb. Derzeit laufen die Arbeiten, um die Steuerungstechnik für die neue Bedarfsampel einzubauen. In den nächsten Tagen könne die Anlage dann in Betrieb gehen. Allerdings rechnet man bei der Stadt damit, dass es dann wiederum einige Tage dauere, bis die Steuerung optimiert sein werde. Hierfür wird um das Verständnis der St. Ingberter gebeten.