Eine Kutschpartie durch den Bliesgau

Mimbach. Der Freundeskreis der Mimbacher historischen Walckerorgel lädt für Sonntag, 15. Juli, 13.30 Uhr ein zu einer ganz besonderen Kutschpartie durch den Bliesgau. Im Mittelpunkt dieser Kutschfahrt steht die spätromantische Orgel der Protestantischen Kirchengemeinde Blieskastel aus dem Jahr 1912. Der Dekanatsobmann für Kirchenmusik Christoph Jakobi wird diese Orgel vorstellen

Mimbach. Der Freundeskreis der Mimbacher historischen Walckerorgel lädt für Sonntag, 15. Juli, 13.30 Uhr ein zu einer ganz besonderen Kutschpartie durch den Bliesgau. Im Mittelpunkt dieser Kutschfahrt steht die spätromantische Orgel der Protestantischen Kirchengemeinde Blieskastel aus dem Jahr 1912. Der Dekanatsobmann für Kirchenmusik Christoph Jakobi wird diese Orgel vorstellen.Die Fuhrhalterey Myndenbach stellt zur Fahrt ihr Zweiergespann, den großen Jagdwagen, Fahrer und Beifahrer kostenlos zur Verfügung.

Die Reiseroute führt über die Böckweiler Straße (also, "die Haardt enuff"), die früher von den Gespannen unserer Vorfahren befahren wurde, wenn sie zu ihren Feldern auf der Höhe wollten. Ausblicke über das schöne Blieskastel, nach Blickweiler und Wolfersheim, Ballweiler und Biesingen begleiten diese erste Strecke. Am Neukahlenberger Hof geht es ab Richtung Kirchheimer Hof und Bliesdalheim, mit grandiosen Blicken auf das Bliestal zwischen Blieskastel und Gersheim. Die Route wechselt dann auf die andere Bliesseite, um in Wolfersheim, im "Bienenkorb", eine Kaffeepause zu ermöglichen.

Romantisches Orgelspiel

Nach der Umrundung des Kalbenbergs Richtung Ballweiler fahren die Teilnehmer über das Wecklinger Tälchen nach Blickweiler und schließlich zur Evangelischen Kirche von Blieskastel, wo romantisch-weite Klänge der Steinmeyer-Orgel, 1912, die Fahrgäste erwarten. Chr. Jakobi wird die typisch romantischen Klänge der Register jener Epoche vorstellen und kleinere Stücke für Orgel zu Gehör bringen. Klaus Weinland wird zum Schluss eine Orgelimprovisation über einen Choral spielen, bevor es über den neuen Kreisel zurück geht zum Ausgangspunkt am Mimbacher Schulhof.

Die Fahrtbeteiligung, die vollkommen der Mimbacher Orgelrenovierung zugute kommt, beträgt 35 Euro pro Person. Natürlich kann man auch durch eine Erhöhung dieses Betrages die Orgel noch weitergehend fördern. Die Einnahmen des Tages dienen der Restfinanzierung des historischen Bass-Posaunen-Registers 16 aus dem Jahre 1880, das der romantischen Klangerneuerung der Mimbacher Orgel dienen wird. Die Kutsche fasst für diese Fahrt acht bis neun Gäste. red

Anmeldungen Rudolf Hertel, Mimbach, Tel. (0 68 42) 2542 oder: rudolf.hertel@gmx.de