Eine Investition in die Bildung

An der St. Ingberter Albert-Weisgerber-Schule herrscht Platzmangel. Bei einem Ortstermin der CDU-Stadtratsfraktion sollten nun einige Lösungsvorschläge genauer unter die Lupe genommen werden.

. Nach den Informationen über die Schulraumplanung im Ausschuss für Kultur, Bildung und Soziales ist für die CDU klar, dass im Bereich der beengten räumlichen Gegebenheiten bei der Albert-Weisgerber-Schule samt FGTS (94 Kinder) Abhilfe geschaffen werden muss, und zwar schon zum nächsten Schuljahr.

Schon Ende April hatte die CDU-Stadt- und Ortsratsfraktion nach einem Termin mit der Schulleiterin, Susanne Biermeier, zwecks Besichtigung der Schule nachgefragt, um sich vor Ort ein Bild zu machen, zumal die vorgeschlagene Lösung einiges kostet.

Mit dabei bei dem Termin waren auch die Schulelternsprecherin Monika Lottermoser und ihre Vertreterin sowie der Hausmeister und zwei FGTS Mitarbeiterinnen.

Der nun im Stadtrat präsentierte Lösungsvorschlag der Schulleitung, der Eltern sowie Verwaltung wird von der CDU begrüßt, "weil wir", so CDU-Sprecherin Bildung/Kultur Christa Strobel "uns im Interesse der Eltern und Kinder engagieren wollen und diese ortsnahe Lösung unterstützen möchten." "Dafür muss Geld in die Hand genommen werden", so Frank Luxenburger, politischer Geschäftsführer der CDU-Stadtratsfraktion, "das hier nach unserer Meinung gut angelegt ist. Das vorgesehene Gebäude , das ehemalige Pfarrheim St. Pirmin, gehört nicht der Stadt. Die Verwaltung muss sich überlegen, wie das Problem der Investition in ein nicht-städtisches Gebäude gelöst werden kann."

Die bislang getrennt und sehr beengt untergebrachte FGTS für die kurze und die lange Gruppe könnte bei der Verlagerung in das neue, der Schule nahe gelegene Gebäude , sowohl für den Schulunterricht als auch für die Nachmittagsbetreuung Vorteile bringen. "Für Inklusion, Fördermöglichkeiten, Förderbänder (beispielsweise ein begabtes Kind der Klasse 2 kann in manchen Fächern in der 3. Klasse unterrichtet werden), getrennten Religionsunterricht, die Bläserklasse und Projektunterricht gäbe es mehr Möglichkeiten, die Kinder adäquat zu fördern", so die Schulleiterin.

Die FGTS profitierte auch von diesem Mehrwert für die Kinder, denn alle Altersgruppen könnten gemeinsam unterrichtet werden", so Nadine Müller, selbst Schulleiterin einer Grundschule. Dazu gehört auch, dass für die 46 Kinder der langen Gruppe, die bisher in einem viel zu kleinen Raum (sechs mal fünf Meter) in zwei Etappen essen müssen, der dadurch entstehende Druck entfallen würde. Im kommenden Schuljahr seien es noch zwölf Meldungen mehr.

"Es muss noch geklärt werden, welche Kosten entstehen, denn im Haushalt ist nichts eingestellt, aber wir sehen die Notwendigkeit, in Schulen und für unsere Kinder zu investieren", so Fraktionsvorsitzender Frank Breinig.