Ein Weihnachtsgeschenk für die Awo

Bisher rollte ein in die Jahre gekommender Bus zur Unterstützung der Tagesgruppe über die St. Ingberter Straßen. Das hat sich entschieden verbessert: Ein neues Auto ist nun der Arbeiterwohlfahrt übergeben worden.

Über eine Reise oder ein persönliches Weihnachtsgeschenk hätten sich die vier Mitarbeiter der Arbeiterwohlfahrt wohl nicht mehr freuen können als über das neue Auto , das ihnen vom Sparverein für die Tagesgruppe in der Gartenstraße am Dienstag überreicht wurde. Die große Erleichterung im Alltag, die der neue Peugeot Partner im Wert von rund 18 000 Euro für das Team um Georg Rebmann, Bereichsleiter der Tagesgruppen im Saarpfalzkreis, bedeutet, war bei der Übernahme des Fahrzeugs bei der Bank 1 Saar mehr als deutlich spürbar. "Das ist wie Weihnachten und Ostern zusammen", so Teamleiterin Claudia Kräber, die übers ganze Gesicht strahlte, "wenn das erst unsere Kinder sehen."

In der Tagesgruppe werden 13 Kinder zwischen sechs und 14 Jahren betreut. Sie werden von der Schule abgeholt, verbringen einen Teil der Freizeit und auch der Ferien miteinander. Mobilität ist also von entscheidender Bedeutung. Bisher gab es einen Bus älteren Typs. Stefanie Stein vom Sparverein und Lothar Heitz, Niederlassungsleiter von Peugeot in Saarbrücken, übergaben den symbolischen Fahrzeugschlüssel und die Papiere an die Awo. "Mit dem Sparverein haben wir über die Jahre eine bewährte Zusammenarbeit", sagte Bank-Filialdirektor Markus Rothermel, "und die Spendengelder bleiben in der Region." In diesem Jahr konnte der Sparverein durch den Verkauf der "Sparmärkchen" bei allen Kreditinstituten im Saarland einen Reinerlös von 72 000 Euro erzielen, der karitativen Einrichtungen zugeführt wird. "Mit dem neuen Fahrzeug sind wir sicher unterwegs und haben auch noch ausreichend Platz", so Kräber.

Am gleichen Tag wurde das Auto , das bis dahin erst neun Kilometer auf dem Tacho hatte, schon seiner Bestimmung zugeführt, denn die Schulkinder wurden damit abgeholt. Die Teamleiterin machte es spannend: "Ich habe gesagt, sie sollen zum Auto gehen. Zuerst sind sie daran vorbeigegangen, weil sie nichts von dieser schönen Spende wussten. Dann sind sie ums Auto herumgelaufen und -gesprungen. Das war einfach nur schön." Die Freude bei den Kindern war schon durch deren begeisterte Ausrufe zu spüren. "Toll", "schick" und "endlich mehr Platz" lauteten die positiven Urteile für das Auto , mit dem es nun auch komfortabel zum therapeutischen Reiten und zum wöchentlichen Schwimmen geht.