Ein Novum in der Vereinsgeschichte

St. Ingbert. Gleich sieben Ringer des KSV St. Ingbert haben vor Kurzem an den diesjährigen deutschen Meisterschaften teilgenommen. "Das hat es in unserer mittlerweile 45-jährigen Vereinsgeschichte wohl noch nie gegeben", freute sich der Vorsitzende Stefan Spang und ergänzte: "Und was noch besser ist: Zwei unserer Ringer sind sogar mit Medaillen nach Hause gefahren

St. Ingbert. Gleich sieben Ringer des KSV St. Ingbert haben vor Kurzem an den diesjährigen deutschen Meisterschaften teilgenommen. "Das hat es in unserer mittlerweile 45-jährigen Vereinsgeschichte wohl noch nie gegeben", freute sich der Vorsitzende Stefan Spang und ergänzte: "Und was noch besser ist: Zwei unserer Ringer sind sogar mit Medaillen nach Hause gefahren. Aber auch die anderen fünf haben alles andere als enttäuscht."

Der KSV hatte bereits im Februar bei den Saarlandmeisterschaften im griechisch-römischen Stil der Aktiven in Spiesen durch den zweiten Platz in der Vereinswertung geglänzt. "Diesen Erfolg wollten wir nun bei den nationalen Titelkämpfen bestätigen, was uns dann auch mit klasse Leistungen eindrucksvoll gelingen sollte", meinte Spang.

So war Konstantin Schneider, der in der nächsten Bundesliga-Saison für den TuS Adelhausen ringt, per Zweit-Startrecht für seinen Heimatverein KSV St. Ingbert bei der deutschen Meisterschaft in Plauen aktiv. "Dort hat Konstantin trotz seines mittlerweile biblischen Ringeralters von 38 Jahren in der Gewichtsklasse bis 84 Kilo die Silbermedaille erkämpft. Eigentlich hätte er sogar die Goldmedaille verdient gehabt", berichtete Spang. Lediglich Eugen Ponomartschuk vom bayerischen Verein SV Burghausen stand am Ende auf dem Siegespodest noch eine Stufe höher als der Saarländer.

Bei den deutschen A-Jugend-Meisterschaften in Völklingen kämpfte sich vor allem Maxim Kornilov ins Rampenlicht. Er feierte mit Höchstwertungen und sehenswerten Grifftechniken zwei tolle Siege und wurde am Ende guter Neunter. "Maxim startet in der kommenden Oberliga-Saison in der 60-Kilo-Klasse für uns und wird mit Sicherheit ein eifriger Punktesammler", hält Spang große Stücke auf den Nachwuchsringer.

Trotz einer Verletzung landete Konstantin Kramer in der Klasse bis 100 Kilo auf Platz sieben. Kerim Göleli wurde 15., wobei er etwas Lospech hatte.

Die Titelkämpfe der B-Jugend fanden in Dortmund statt. Dabei kämpfte David Spang sehr beherzt und wurde in der stark besetzten 34-Kilo-Klasse Zehnter. In der Klasse bis 69 Kilo zeigte Marc Brosowski vor den durchweg schwereren Gegnern keinerlei Respekt und errang einen tollen vierten Rang. "Unfassbar gut war dann die Leistung von Giuliano Barba in der Klasse bis 63 Kilo. Der mit zwölf Jahren Jüngste im Teilnehmerfeld errang die Bronzemedaille", freute sich Stefan Spang und fuhr fort: "Wir sind dank der soliden Grundausbildung unseres Trainers Heinrich Schneider auf dem richtigen Weg."